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Eiserner Zusammenhalt SZ 20.12 Foto zwiHerta und Fritz Sander feiern am Sonntag ihren 65. Hochzeitstag Außer ihrer großen Familie pflegen Herta und
Fritz Sander ein weiteres Hobby mit Hingabe. Die beiden Senioren spielen gern -
allein oder in Gesellschaft - Rommee. Doch morgen bleiben die Karten im Schrank,
denn ein seltenes Ehejubiläum wird gefeiert. Herta (81) und Fritz (89) Sander
sind seit 65 Jahren miteinander verheiratet. Senioren berichten zu Weihnachten SZ 11.12.Ernst Möller wuchs in Lentföhrden als Sohn einer Landwirtsfamilie in einem großen Familienverbund auf. Die Generationen wohnten unter einem Dach, was früher auf dem Lande allerdings auch üblich war. In der Landwirtschaft musste jeder mit anpacken, das galt auch für mich und meine vier Geschwister. So war es ganz selbstverständlich, dass auch am Heiligabend erst einmal das Vieh versorgt werden musste, bevor wir uns - frisch rausgeputzt - vor dem geschmückten Christbaum zusammenfanden. Die Frauen unserer Familie hatten währenddessen die gute Stube festlich geschmückt und das Weihnachtsessen vorbereitet. Es gab Gänsebraten mit allem, was dazu gehört. Das war auch naheliegend, denn wir zogen auf unserem Hof selbst Gänse auf, die dann zum Fest verkauft wurden. Weihnachtsgeschenke fielen bei uns eher bescheiden aus. Aber darauf kam es uns merkwürdigerweise auch gar nicht so an. So bekamen mein Bruder und ich einmal einen Holzzug geschenkt. Im Jahr darauf gab es dann den dazugehörenden Anhänger. Wir waren zufrieden und freuten uns, dass wir überhaupt etwas bekamen," erinnert sich Ernst Möller. 15 Jahre Dienst für alte Menschen SZ 11.12Wieder einmal gab es im Alten-
und Pflegeheim Zur Waldburg in Lentföhrden ein Dienstjubiläum zu feiern.
Diesmal hieß die Jubilarin Helga Kurt, die seit 15 Jahren bei Edith und
Andreas Schulz als Altenpflegerin tätig ist. Fünf Einbrüche an einem Abend SZ 12.12Eine Serie von fünf Einbrüchen im
Raum Bad Bramstedt beschäftigt die Kriminalpolizei seit Dienstagabend.
Neues Geschäft eröffnet SZ 19.10Mit einer Informationsveranstaltung
eröffnete Miro´s Esoterik- und Seminarstübchen im Weißdornring 31.... Hochwertige Fahrräder gestohlen umschau.de
Vorzugsweise auf hochwertige Mountainbikes hatten
es bislang unbekannte Täter abgesehen, die in den frühen Morgenstunden des 10.
Lentföhrden hat am 22. gewähltSchularbeitenhilfe umschau.deVom Verein ,,Kontra Langeweile" wird seit Anfang September an der Grundschule eine Schularbeitenbetreuung angeboten. Hier bekommen Kinder Hilfe bei ihren täglichen Hausaufgaben. Gemeinsam mit der Grundschule wurde das Konzept erarbeitet. Das Projekt soll zu einer festen Einrichtung in der Gemeinde werden. Doch dafür wird noch finanzielle Hilfe benötigt. Wer wissen möchte, wie er diese Aktion unterstützen kann, wende sich direkt an den Verein ,,Kontra Langeweile" unter der Telefonnummer 04192 / 8192852.
Sozialdemokraten feierten den SommerUMSCHAU (es)Bei strahlendem Wetter fand kürzlich das traditionelle
Sommerfest des SPD-Ortsvereines auf dem Vorplatz des Jugend- und Kulturzentrums
statt. Neben Klönschnack, Grillwurst und Kaffee gab es auch so manch seltenes
Stück auf dem gleichzeitig veranstalteten Flohmarkt zu ersteigern. So war für
Alt und Jung etwas dabei und die Besucher konnten bei diesem Anlaß auch ihre
poetische Ader zeigen, denn es wurden alle aufgerufen ein Gedicht über
Lentföhrden zu verfassen. Als Siegerin wurde Rosemarie Bernin ermittelt. Sie
verfasste folgende Zeilen Lentföhrden, lebenswert - liebenswert.
Aus der Gemeindevertretung UMSCHAU (zb) 31.6Während der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden
unterschiedliche Anregungen und Fragen der Gemeindevertreter und
Gemeindevertreterinnen gestellt und Bürgermeister Norbert Dähling unterrichtete
den Rat über verschiedene Punkte. Zum wiederholten Mal war der Brückendurchlass
unter der Bundesstraße 4 durch Treibgut verschlossen. Gemeindearbeiter mussten
dieses entfernen, da die Gefahr bestand, dass die tiefer liegenden Häuser bei
starkem Regen unter Wasser gesetzt worden wären. Die Gemeinde gab die Empfehlung
aus, dass an Kinder appelliert werden sollte, keine Gegenstände in die Au zu
werfen. Ende Juni wurde das Freibad vom Amt und von der Unfallkasse überprüft.
Neben kleineren Mängeln wurde festgestellt, dass keine Notwendigkeit zur
Nachrüstung von Chlor und Flockungsmitteln besteht. Hans Pump seit 20 Jahren Gemeindevertreter SZ 22.7. (gmg)Seit 20 Jahren arbeitet Hans Pump (59) in der
Gemeindevertretung mit. Zuvor war er bereits bürgerliches Ausschussmitglied. Zur
Zeit bekleidet er den Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses. Seit 1990 ist
der CDU-Ortsvorsitzende auch stellvertretender Bürgermeister und
Fraktionssprecher. Lentföhrdener Rentner überfiel Bäckerei in Barmstedt SZ 16.7 (tö)Weil er mit seiner kargen Rente die Miete nicht
mehr bezahlen konnte, wurde ein 60-jähriger Lentföhrdener zum Gangster. Der Mann
überfiel eine Bäckerei in Barmstedt. Weit kam der Lentföhrdener nach seiner
Flucht aber nicht. Schon kurze Zeit nach der Tat wurde in seinem Opel in Offenau
von einer Streife des Polizeireviers aus Elmshorn gestellt. Naturnahe Umgestaltung der Krummbeek
BürgerinformationLentföhrdener Schüler waren Spitzenreiter Donnerstags-Anzeiger 25.6 (ein)32. Internationaler Jugendmalwettbewerb
- Der diesjährige Malwettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken wurde mit
einer großen Schlussveranstaltung im Kieler Schloss beendet. Nach
Ehrung der Landessieger wurde den Gewinnern des Malwettbewerbes und den
Quizgewinnern mit Lasershow, artistischen Einlagen, Zauberern und Clowns ein
buntes Programm geboten. Streit über die Autobahn A 20 nord express 19.5.Rund ein Dutzend Bürgerinitiativen (BI) im Kreis
Segeberg kämpfen auch nach der Vorstellung der geplanten Trasse weiter gegen die
geplante Autobahn A 20, unter anderem in Lentföhrden. Deren Vertreter sind zur
Zeit schlecht zu sprechen auf Hans Möller, den Vorsitzenden des örtlichen
Gewerbevereins. Er hatte sich positiv über die neue Autobahn geäußert und
deshalb den Zorn der BI zugezogen. „Herr Möller hat in einem Interview ein
Zustimmungsbild gezeichnet, das der Wirklichkeit im Gewerbeverein nicht
entspricht", sagte die Sprecherin der BI „Lentföhrden contra A 20", Angelika van
der Weide.
3000 Besucher bei Lentföhrdener Gewerbemesse SZ 26.5 (ach)Hans Möller, Vorsitzender des Gewerbevereins
Lentföhrdens und Mitinitiator des Lentföhrdener Dorffestes mit angeschlossener
Gewerbeschau, war zufrieden. A 20 in Lentföhrden - Fluch oder Segen? SZ 22.5Wenn am Sonnabend, 25. Mai, die Gewerbeschau rund um das Lentföhrdener Gemeindezentrum stattfindet, werden Geschäftsleute und Besucher bestimmt auch über diese Frage diskutieren: Was bringt der geplante Bau der Autobahn A 20 für die Gemeinde, über deren Gebiet die Trasse verlaufen soll? „Die A 20 hat für unsere Gemeinde viele positive Aspekte", glaubt Hans Möller, Vorsitzender des Lentföhrdener Gewerbevereins. Welche Vorteile die Autobahn seiner Meinung nach bringt, und wie er Lentföhrden als Wirtschaftsstandort zurzeit einschätzt, erklärte Hans Möller in einem Gespräch mit der Segeberger Zeitung. Gewerbevereinschef Hans Möller über die wirtschaftliche Zukunft Lentföhrdens A 20-Beschluss: Kommentar SZ 15.5.Norbert Dähling, Bürgermeister in Lentföhrden: Wir lehnen die Trasse ab. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Landwirte werden benachteiligt, deren Äcker durchschnitten. Schon heute ist die Bewirtschaftung der Felder durch ein Wasserschutzgebiet beeinträchtigt. Zum Zweiten wird die B4, die mitten durch den Ort geht, wohl Zubringer zur A20. Dann haben wir noch mehr Stau im Dorf. Zum Dritten erschwert die A20 unser Werben für unsere Erholungsangebote in der Natur. Mit der A7 haben wir ja schon heute eine Autobahn in der Nachbarschaft. Zum Vierten befürchten wir, dass die A20 weg vom Bramstedter Kur- und Golfgebiet in unsere Richtung verschoben wird. Insgesamt sind wir aber realistisch: Am Bau der A20 wird nichts zu machen sein. Wir können höchstens im Detail was ändern.
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April |
Schon 75 Mal hat Manfred Studt aus Nützen-Kampen Blut gespendet und damit sicherlich beigetragen, unbekannten Empfängern das Leben zu retten. Der großzügige Landwirt ist 46 Jahre alt, ein Kerl wie ein Baum und Vater zweier Jungen von 20 und 22 Jahren. Die erste Blutspende hat er bereits mit 18 Jahren geleistet. Seitdem ist er so oft es geht dabei, der regelmäßige Besuch beim Deutschen Roten Kreuz ist schon fast zu einem Hobby geworden. Geboren ist der Landwirt in Lentföhrden, wo er sich seit vielen Jahren anzapfen lässt, um sich hinterher besonders wohl zu fühlen. Studt meint, dass seine Leistungsfähigkeit durch die Blutspende erhöht werde. Lisa Pappel, seit drei Jahren Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, ist keine Frau der großen Worte. Ihren Dank an Manfred Studt drückte sie in Form eines flüssigen Präsents aus. Sie hofft, ihren eifrigsten Spender auch zur hundertsten Blutabgabe begrüßen zu dürfen.
Nach seinem freiwilligen Abschied vom
Bürgermeisterposten zeigte Holger Pohlmann in der jüngsten
Gemeindevertretersitzung, wie er künftig seine Freizeit nutzen will. Auf einem
Kinderrad drehte der Sozialdemokrat, der zwölf Jahre an der Spitze der
Lentföhrdener Gemeindevertretung stand, im Kultur- und Jugendzentrum einige
Runden. .....
....Den frei gewordenen Bürgermeisterstuhl nahm Norbert Dähling ein. Die
SPD-Fraktion hatte das Vorschlagsrecht und den Genossen benannt. 13 der 17
Gemeindevertreter votierten in geheimer Abstimmung für den 52-jährigen Lehrer,
der keinen Gegenkandidaten hatte. Dähling und Pohlmann haben in der Vertretung
nur die Plätze getauscht, denn der Ex-Bürgermeister will kommunalpolitisch
aktiv bleiben.
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Bevor Norbert Dähling (rechts) in der Lentföhrdener Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend auf dem Bürgermeisterstuhl Platz nehmen durfte, musste er den Amtseid ablegen. Der stellvertretende Bürgermeister Hans Pump verpflichtete den Sozialdemokraten. Holger Pohlmann hatte am Tag zuvor das Bürgermeister-Ehrenamt niedergelegt, deshalb brauchte er die Sitzung nicht zu leiten. |
Holger Pohlmann erhielt an dem Abend jede
Menge Lob aus dem Dorf und dem Amtsbereich. Klaus Brakel, Amtsvorsteher und
Bürgermeister in Nützen, betonte Pohlmanns soziale Einstellung. ...
...Die Ordnungsliebe hat Pohlmann, der in der Amtsverwaltung
Kaltenkirchen-Land seine Verwaltungslaufbahn begann und nun bei der Stadt
Neumünster als Abteilungsleiter beschäftigt ist, auch als Bürgermeister
ausgezeichnet. In den vergangenen zwölf Jahren hat sich das Dorf kräftig
entwickelt. Unter anderem wurden ein neues Feuerwehrhaus und ein Kindergarten
gebaut. „Die Infrastruktur stimmt, und du übergibst sehr geordnete
Verhältnisse an deinen Nachfolger", lobte der stellvertretende Bürgermeister
Hans Pump (CDU...
Norbert Dähling - Vater von fünf Kindern - übernahm den Posten in der
Zuversicht, für mehrere Jahre die Aufgaben des Bürgermeistern mit den
beruflichen Pflichten und den Ansprüchen der Familie vereinbaren zu können.
Der Sozialdemokrat will deshalb bei der Kommunalwahl im Frühjahr nächsten
Jahres als SPD-Spitzenkandidat antreten.
Ein eisiger Wind strich über den Acker, als das kalte Metall sich seinen Weg durch die feuchte Erde bahnte. Die Lentföhrdener Mitglieder des Vereins Schlepperfreunde Henstedt-Ulzburg (Foto) ließen sich bei ihrem Leistungs-Wettpflügen auf einem Feld in der Nähe der Weddelbrooker Straße jedoch nicht vom Wetter beeindrucken. Die zehn Hobbypflüger gaben sich größte Mühe, die Furchen gerade und gleichmäßig zu ziehen. Dabei starteten je fünf Hobbypflüger mit zum Teil über 50 Jahre alten Treckern und Pflügen, die teils mit, teils ohne Regelhydraulik arbeiteten. Ihre Leistung stand auf hohem Niveau, lobten die Preisrichter am Ende der von Hans Rickert (64) organisierten Veranstaltung. Dabei war kein einziger Teilnehmer gelernter Landwirt. Doch auch die Juroren mussten sich ganz schön ins Zeug legen. Während die Schlepper-Fans hoch auf ihren Metallrossen ihre Bahnen zogen, wateten die Begutachter von früh bis zum späten Nachmittag mit der Messlatte in der Hand durch den Matsch. Die meisten eingesetzten Oldtimertraktoren stammten von den Herstellern McCormick und Fendt. Für die Sieger gab es prächtige Wanderpokale. Den Cup für Schlepper mit Regelhydraulik errang Bernd Heeren aus Lentföhrden. Lars Buhmann, ebenfalls aus Lentföhrden, konnte sich über den Pokal freuen, der für Schlepper mit einfacher Hydraulik vergeben wurde. Im Oktober soll in Kisdorf auf dem Acker von Holger Jakobs voraussichtlich eine noch größere Veranstaltung, an bis zu 40 Pflüge teilnehmen werden, stattfinden. Dazu ist auch ein Baumstammziehen geplant.
Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung stand auch das Thema Kindergartengebühren auf der Tagesordnung. Nach Auskunft von Bürgermeister Holger Pohlmann hatte sich der Haupt- und Finanzausschuss mit der Neukalkulation der Gebühren befasst und eine Anpassung für die Kindergartenjahre 2002/2003, 2003/2004 und 2004/2005 ab August diesen Jahres empfohlen. Wie der Bürgermeister in der Versammlung erklärte, sei die geplante Anpassung im Vergleich zu den Umlandgemeinden noch relativ günstig: „Obwohl in der Regel cirka 40 Prozent der Betriebskosten durch Elternbeiträge gedeckt werden sollen, beträgt der hiesige Elternanteil nur 28 Prozent", so Pohlmann laut Protokoll. Das Gemeindeprüfungsamt habe der Gemeinde danach dringend empfohlen, die Elternbeiträge zum nächsten Kindergartenjahr zu erhöhen. Von den Elternvertretern gab es keinerlei Einwendungen und so beschlossen die Gemeindevertreter die geplante Gebührenanpassung. Die Kosten pro Kind richten sich nach der Betreuungszeit und werden gestaffelt in den nächsten Jahren angehoben. Für das laufende Jahr betragen die Gebühren ab August, je nach Gruppe, zwischen 40 und 135 Euro. Der Monat während der Schließung in den Sommerferien ist beitragsfrei.
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März |
Bürgermeister gibt Mitte April sein Amt ab
A
m
26. April 1990 wurde der Sozialdemokrat Holger Pohlmann in Lentföhrden zum
Bürgermeister gewählt. Fast genau zwölf Jahre später will er das Amt aufgeben.
„Einziger Grund dafür ist mein Beruf", erklärte der 49-Jährige in der
Gemeindevertretersitzung am Donnerstag. Pohlmann arbeitet als Abteilungsleiter
in der Neumünsteraner Stadtverwaltung und ist dort seit einigen Monaten zeitlich
so sehr eingebunden, dass sein Ehrenamt im Heimatdorf zu kurz kam. Die
Entscheidung zum Rücktritt wurde nicht über Nacht gefällt, sondern reifte über
Wochen, wurde aber nicht an die große Glocke gehängt. Über seine Zeit als
Bürgermeister, seinen Heimatort Lentföhrden, künftige Vorhaben und die große
Politik sprach Holger Pohlmann im
SZ-Interview.
D
ank
einer absoluten Mehrheit der SPD in der Lentföhrdener Gemeindevertretung ist der
Sozialdemokrat Norbert Dähling
bei der angestrebten Wahl zum Nachfolger von Bürgermeister Holger Pohlmann nicht
auf das Wohlwollen der anderen Fraktionen angewiesen. In der
Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 18. April, will der 52-jährige Lehrer
das Amt übernehmen. Dähling ist in Neumünster geboren und wohnt - nach Stationen
unter anderem in Nützen und Bad Bramstedt - seit 1980 in Lentföhrden. Seit
Anfang der 80er Jahre besitzt er das SPD-Parteibuch, als Gemeindevertreter ist
er seit acht Jahren aktiv. Im Dorf bekannt ist der Pädagoge, der am Gymnasium in
Kaltenkirchen beschäftigt sowie in der Lehrerausbildung tätig ist, als Vorsteher
des Schulverbandes Lentföhrden-Nützen. Der Vater von fünf Kindern und
Computer-Experte möchte nicht nur bis zur nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2003
Bürgermeister sein, sondern hofft auf eine Wiederwahl.
Jasper Schümann aus Lentföhrden erhielt an seinem 89. Geburtstag besondere Auszeichnung
Mit diesem Rekord wird Jasper Schümann
garantiert in die Chronik der Lentföhrdener Feuerwehr eingehen, denn seit sieben
Jahrzehnten hält der Landwirt viel von Kameradschaft. So viele Jahre kann sonst
niemand der Lentföhrdener Feuerwehrleute vorweisen. Begonnen
hat
Jasper Schümann seine Feuerwehrzeit jedoch 1932 in seinem Geburtsort
Wiemersdorf, seit dem Umzug 1936 nach Lentföhrden gehört er der hiesigen Wehr
an, aber auch diese 66 Jahre sind Spitze.
Am vergangenen Wochenende feierte Jasper Schümann seinen 89. Geburtstag, zu dem
eine Delegation der Feuerwehr zu einem ganz besonderen Einsatz anrückte.
Wehrführer Heinrich Freyer überreichte dem Rekordhalter einen siebten
Ärmelstreifen, obgleich diese Auszeichnung nicht mehr gebräuchlich ist. „Kamerad
Schümann hat schon sechs Ärmelstreifen an der Jacke, ein siebter passt dort noch
gut hin", meinte Freyer, der dem Jubilar auch die heutzutage geltende
Auszeichnung - eine Ehrenspange - anheftete.
Trotz seines hohen Alters und einiger körperlicher Gebrechen ist Jasper Schümann
noch immer sehr interessiert an dem Geschehen in der Wehr. Besonders die
Jugendarbeit interessiert den Senior, der als Aktiver zehn Jahre lang Wehrführer
war und wegen seiner Treue zur Wehr mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold
geehrt wurde. Überaus aktiv war der Oberfeuerwehrmann auch bei den Skatabenden
der Truppe. Wegen der angeschlagenen Gesundheit kann er dieses Hobby aber nicht
mehr ausüben.....................
.................Einen Apfel- und einen Birnenbaum hat die Gemeinde vor sein
Haus gepflanzt. Alle Geburtstagsgäste hoffen, dass Jasper Schümann die Bäume
noch oft blühen und Früchte tragen sieht. Für Ehefrau Elli, die unzählige
Stunden auf den zum Feuerwehrdienst aushäusigen Gatten verzichten musste, gab es
einen schönen Blumenstrauß.
In Lentföhrden gibt es nicht nur
eine rege Bürgerinitiative gegen den Bau der Autobahn A20, sondern auch
zahlreiche Befürworter des geplanten Straßenbauprojektes. In der jüngsten
Mitgliederversammlung des Gewerbevereins haben sich die Unternehmer einmütig für
eine neue Straße von Lübeck durch den Kreis Segeberg bis zur Elbe und weiter
nach Niedersachen bis zur A1 ausgesprochen. „Handel und Gewerbe sind auf
bestmögliche Verkehrswege angewiesen", erklärte Hans Möller, Vorsitzender des
rund vierzig Mitglieder zählenden Vereins. Die Zustimmung zu den
Straßenbauplänen von Bund und Land gelte auch dann, wenn bei der Entscheidung
für eine A-20-Trasse die Variante gewählt würde, die unweit von Lentföhrden
verläuft.
Die Gewerbetreibenden beschäftigen sich aber nicht nur mit landesweiten
Straßenbauprojekten, sondern auch mit örtlichen Vorhaben. Zurzeit wird die
Gewerbeschau vorbereitet. Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde
und anderen örtlichen Vereinen soll am Sonnabend, 25. Mai, stattfinden.
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Februar |
Mit unterschiedlichen Änderungen
zum Flächennutzungsplan beschäftigten sich die Gemeindevertreterinnen und
Gemeindevertreter während ihrer Februarsitzung. Bürgermeister Holger Pohlmann
erklärte dazu, dass der 1990 erstellte Flächennutzungsplan keine unmittelbare
Auswirkungen entfaltet. Dagegen könnten aus einem Bebauungsplan konkrete
Bauabsichten realisiert werden. Im gleichen Zusammenhang informierte er weiter,
dass sich die Reinigungskapazität der Kläranlage an der Grenze befände.
Problematisch sei insbesondere der Schlachtbetrieb, der der Anlage eine
erhebliche Schmutzfracht zuführt. Der Klärschlamm habe :ich in den letzten
Jahren nahezu verdoppelt, ergänzte Gemeindevertreter Hans-Hermann Pohlmann.
Endlich läge jetzt der Planentwurf des Kreisplanungsamtes Segeberg vor und so
rechnet die Gemeinde nach erneuter Beantragung mit einer Genehmigung für eine
Gewerbefläche im Randbereich der Landesstraße 319 (ehemals B 4 ). Eine weitere
Fläche östlich des Karkweges entlang der Kieler Straße ist für Wohnbebauung und
die Ansiedelung nicht störender Gewerbeflächen vorgesehen. Ebenfalls zustimmend,
wenn auch mit einiger, Diskussion, verabschiedeten die Kommunalpolitiker eine
Änderung des F-Plans für den Bereich nördlich und südlich der Brücke über die
Dreckau zwischen der Straße Zur Waldburg und der Dreckau. Hier hatte der Kreis
aufgrund mehrerer Beschwerden eine Bestandsaufnahme der Häuser in der
Freizeitsiedlung durchgeführt, die bisher vom Kreis nur geduldet wurden. Um die
notwendige Rechtssicherheit herzustellen, empfahl die Behörde ein entsprechendes
Bauleitverfahren. Die Mandatsträger beurteilten das Problem unterschiedlich.
Einerseits wurde die Legalisierung angestrebt, andererseits wurde die
konsequente Entfernung der Bauten wegen ihrer Illegalität gefordert. Nur eine
Zwei-Stimmen-Mehrheit entschied letzten Endes, dass jetzt beim Kreis die
Legalisierung der Freizeitsiedlung beantragt wird.
Abgelehnt mit einer Stimme Mehrheit wurde dagegen eine erneute Änderung des
Flächennutzungsplanes im Bereich westlich der Kieler Straße, nördlich des
Gebietes Süderweg. Dort sollte eine Fläche von 5000 Quadratmetern ausgewiesen
werden, obwohl laut Gemeindevertreter Hans-Hermann Pohlmann ursprünglich nur von
drei Bauplätzen die Rede war. Er sprach sich vehement gegen dieses neue Konzept
aus, da dies unter anderem eine Wertminderung der Grundstücke der bisherigen
Anlieger bedeute, da sie dann nicht mehr in Waldnähe wohnten.
Einig waren sich die Gemeindevertreter in ihrer Ablehnung eines B-Planes für den
nördlichen Querweg. Dort möchte ein Investor Doppelhäuser errichten. Bevor sich
die Kommunalpolitiker erneut mit diesem B-Plan befassen, wollen sie zunächst
einmal die Kosten für die Erweiterung der Kläranlage überprüfen.
Die Änderung des B-Planes östlich der Weddelbrooker Straße wurde ohne
Meinungsverschiedenheit abgehakt. Die dort in Flachdachhäusern wohnenden
Anlieger dürfen demnächst daraus Häuser mit Sattel- oder Walmdach machen.
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Januar |
Über ein ruhiges Jahr konnte Heinrich Freyer,
Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lentföhrden, bei der
Jahreshauptversammlung berichten. 12 Einsätze mussten die Blaurocke bewältigen:
drei Pkw-Unfalle, ein Pkw-Brand, Nachbarschaftshilfe bei einem Brand in
Schmalfeld sowie vier Klein- und Flachenbrände. Dazu kam das Auspumpen von
Kellern und die Beseitigung umgestürzter Bäume.
44 Aktive zahlt die Lentföhrdener Feuerwehr. Darunter sind drei Frauen. Dazu
kommen 11 Ehrenmitglieder, 240 Passive und sechs junge Leute, die in den
Jugendwehren Kaltenkirchen und Schmalfeld ihren Dienst versehen.
Zu den Einsätzen kamen noch 11 Dienstabende, die Funk- und Gruppenübungen sowie
die Unterstützung bei Veranstaltungen.
Wehrführer Freyer konnte mit Ronald Djukic einen Anwärter vorstellen. Anwärter
Torsten Stührwohld wurde nach einem Jahr als Feuerwehrmann in die Wehr
eingegliedert. Mit Anne Klasen and Stefan Möller verließen zwei Wehrmitglieder
wegen Wohnungswechsel die Lentföhrdener Wehr.
Für 20-jährige Treue zur Wehr erhielt Ferdinand Polenz die Ehrenspange. Georg
Plauschinn konnte sich mit der Spange für 30 Jahre Dienst an der Allgemeinheit
schmücken lassen. Besonders feierlich wurde es, als Volker Götsch und Rolf
Pohlmann (s.Photo) von Bürgermeister Holger Pohlmann and dem Wehrführer mit dem
Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande ausgezeichnet wurden. Das ist der
Dank für 25 Jahre Dienst in der Wehr.
Beförderungen galt es auch zu feiern. So wurden Steffen Decker, Thomas Jarck and
Benjamin Kröger zu Oberfeuerwehrmännern und Nils Boge und Michael Pohlmann zu
Hauptfeuerwehrmännern ernannt.
Der Posten des Schriftführers war durch das Ausscheiden von Stefan Möller frei
geworden. Als Nachfolger wurde Thomas Jarck gewählt. Carsten Rehder bleibt
Kassenwart.
Um die Verursacher eines Unfalls am Sonntagmorgen dingfest zu machen, hat die Polizei das Auto and die Kleidung der mutmaßlichen Unfallflüchtigen beschlagnahmt. Auf den in der Schmalfelder Straße abgestellten Ford Mondeo einer 39-jährigen Hartenholmerin war ein Opel Movano aufgefahren. Der Opel-Kleinlaster blieb am Unfallort zurück, der Fahrer flüchtete zu Fuß. Über den Fahrzeughalter ermittelte die Polizei Bad Bramstedt einen 33-jahrigen Lentföhrdener und einen 24-jahrigen Norderstedter als mutmaßlichen Fahrer. Die alkoholisierten jungen Männer stritten eine Beteiligung ab. Den beiden wurde eine Blutprobe entnommen. An den Autos entstanden Schaden in Höhe von 5000 Euro.
Am Sonntag, 20. Januar, 15.15 Uhr, beschädigte ein 13-jahriger Lentföhrdener offensichtlich aus Übermut die Scheiben eines Wartehäuschens am Bahnhof. Der Junge muss nun mit Schadensersatzforderungen gegen seine Eltern in Höhe von 400 Euro rechnen.
Am Dienstag, 1. Januar, gegen 12.30 Uhr, kam es
in Lentföhrden, Saarenweg, zu einer Verletzung eines Fox-Terriers, der von
seinem "Herrchen" zunächst nicht an der Leine geführt wurde. Als der 64-jahrige
Lentföhrdener jedoch einen Schäferhund entgegenkommen sah, hielt er sein Tier
fest. Der Halter des Schäferhundes war von seinem Hund etwas weiter entfernt and
konnte nicht verhindern, dass der Terrier gebissen wurde. Er hielt ihn dann zwar
fest, leinte ihn jedoch nicht an. Die beiden Männer tauschten dann die
Personalien aus, wobei sich herausstellte, dass der Besitzer des Schäferhundes
seinen Wohnsitz falsch angegeben hatte. Der Terrier musste beim Tierarzt
mehrfach genäht werden - der Schäferhundhalter wird als etwa 45 Jahre, 180 cm
groß, mit angegrautem, mittellangen Haar beschrieben.