Archiv 2007

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Dezember

 

Um die Lentföhrdener Abwässer kümmern sich bald Pinneberger
Am 1. Januar übernimmt der Abwasser~Zweckverband Pinneberg den Betrieb des Klärwerks
          Von Alexander Christ  SZ 8.12

Lentföhrden - Noch ist die Gemeinde Lentföhrden für die Aufbereitung der Abwässer im örtlichen Klärwerk am Wiesendamm zuständig. Das ändert sich zum 1. Januar. Dann wird der Abwasser-Zweckverband Pinneberg (AZV) diese Aufgabe übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde in Hetlingen (Kreis Pinneberg) von Lentföhrdens Bürgermeister Kurt Sander und einem Vertreter des AZV unterzeichnet. Der Betreiberwechsel soll keine Auswirkungen auf die Höhe der Abwassergebühren haben.
„Am Preisniveau ändert sich nichts", sagt Bürgermeister Sander. Somit werden die rund 800 Lentföhrdener Haushalte auch weiterhin mit 1,71 Euro pro Kubikmeter Abwasser zur Kasse gebeten.
Laut Sander kann die Gemeinde Lentföhrden froh sein, die Verantwortung für das Klärwerk loszuwerden: „Die Abwasserrichtlinien der Europäischen Union werden immer strenger; es gibt immer mehr Auflagen." So werde zum Beispiel verlangt, dass alle Kommunen bis spätestens 2015 Nachweise für die Funktionstüchtigkeit ihrer Anlagen liefern. Auch aktuelle Kanalkataster würden erwartet.
Um die Richtlinien erfüllen erfüllen zu können, müsste die rund 2 400 Einwohner zählende Gemeinde viel Geld investieren, denn die technischen Anlagen des in 70er Jahren errichteten Klärwerks entsprechen nicht mehr dem neuesten Stand. Auch für Instandsetzungsarbeiten am Abwasserkanalisationsnetz dürfte in nächster Zeit ein hoher Euro Betrag fällig werden. Durch den Betreiberwechsel bleiben der Kommune diese Kosten erspart. „Wir hatten vorsorglich 100 000 Euro im Haushalt eingeplant. Da der Vertrag mit dem AZV jetzt unter Dach und Fach ist, kann das Geld anders verwendet werden", so Sander.
Der AZV übernimmt künftig ebenfalls die laufenden Betriebskosten sowie die Verantwortung für die Qualität des gereinigten Wassers und den reibungslosen Klärwerkbetrieb, "Für die Einhaltung der Abwasserrichtlinien haftet der Betreiber stets persönlich. Das wäre in der Vergangenheit der Bürgermeister gewesen", sagt Sander. In zusätzliche Kapazitäten muss der AZV nicht investieren, denn das Lentföhrdener Klärwerk wurde für die Abwässer von bis zu 3 000 Einwohnern konzipiert.
Der AZV beschäftigt über 200 Mitarbeiter, davon etwa 60 Ingenieure. Zu den ersten Aufgaben, die der Verband in Lentföhrden anpacken will, gehört die Bekämpfung bestimmter Bakterien, die sich im Schlamm des so genannten Belebungsbeckens eingenistet haben. Sie beeinträchtigen die natürlichen - und gewollten - Zersetzungsprozesse durch andere Bakterien.
Im Lentföhrdener Klärwerk werden täglich rund 90 Kubikmeter Abwässer gereinigt und danach in die Dreckau abgeleitet. Lentföhrden ist die einzige der sechs im Amtsbezirk Kaltenkirchen-Land vereinigten Gemeinden, die ein Klärwerk besitzt. In Nützen, Schmalfeld, Hartenholm und Hasenmoor werden die Abwässer in gemeindeeigenen Klärteichen gereinigt. Alveslohe gehört - ebenso wie Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg - bereits zu den 39 Mitgliedern im AZV Pinneberg, dem das riesige Klärwerk in Hetlingen nahe der Elbe gehört. Dort wird Abwasser von über 450000 Menschen und zudem das Abwasser aus zahlreichen Firmen gereinigt.


Raiffeisenbank spendet Geld aus den Reinerträgen des Gewinnsparens
5.740 Euro für Vereine und Verbände

BAD BRAMSTEDT/ LENTFÖHRDEN (hot) - Da kam Freude auf Die Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg schüttete jetzt 5.740 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparens 2007 aus - und bedachte Vereine, Verbände und Projekte aus Lentföhrden. Hans-Werner Hülsen, Filialleiter in Lentföhrden, übergab die symbolischen Schecks an die Vertreter der Grundschule Lentföhrden für das »Klasse-2000-Projekt« (240 Euro), des Seniorenclubs (500 Euro), des Kindergartens (1000 Euro), des Vereins »Kontra Langeweile« (1.000 Euro), der Jugendfeuerwehr (1.000 Euro) und des Tennissclubs TC »An der Au« (1.500 Euro). 500 Euro bekam der TSV Lentföhrden von 1924.
Die Vereine und Verbände können das Geld allesamt gut gebrauchen.
Die Grundschule etwa betreibt seit 1992 mit dem »Klasse-2000-Projekt« Vorsorge in Sachen Gesundheitserziehung, wie Helma Wree-Elten berichtete. Die 2005 gegründete Jugendfeuerwehr mit derzeit 27 Mädchen und Jungen kann das Geld gut für die neuen Räumlichkeiten verwenden. Der Seniorendub mit seinen rund 75 Mitgliedern ist, so Vorsitzender August Mohr, sehr aktiv in der Seniorenarbeit und biete neben Vorträgen und Spieleabenden eine Ausfahrt im Sommer. Gerade recht kam der Geldsegen auch für den Kindergarten. Der könne es für ein Programm zum Schriftspracherwerb ebenso nutzen wie für Spielsachen, sagte Iris Rößling. Freude über die Spende auch bei Karin Kürschner und Katrin Schubring vom Verein »Kontra Langeweile«: Im Dezember wird ein Weihnachtsmärchen aufgeführt, auch die Ferienpass-Aktion soll finanziert sein. Und der Tennisclub »An der Au« möchte, so wie es der Vorsitzende Klaus-Peter Böhlke schilderte, einen dritten Tennisplatz haben. Der TSV Lentföhrden schließlich kann die Finanzspritze gut für die Arbeitsgemeinschaft Schulsport verwenden.
Mit der Unterstützung der Vereine und Verbände zeigt die Raiffeisenbank ihre »Verbundenheit mit der Region« und »Nähe zu den Menschen«, wie es Regionaldirektor Andre Bohnensack im Raiffeisenhaus Bad Bramstedt formulierte. Ganz im Sinne von Vorstandschef Willi Göttsche, der den Anwesenden für ihren gesellschaftlichen Beitrag dankte, wünschte Bohnensack den Lentföhrdenem weiterhin viel Kraft für ihre ehrenamtlichen Aufgaben.


Viel Trubel beim Weihnachtsbasar                                                                                                                            isa

Lentföhrden - Mit so einem großen Andrang hatte wohl niemand gerechnet: Nach Schätzungen des Vereins Kontra Langeweile (KoLa), der die Veranstaltung ausrichtete, lockte der Lentföhrdener Weihnachtsbasar am Sonnabend rund 800 Besucher in die Grundschule. „In den vergangenen Jahren waren es weit weniger", sagte die Lentföhrdenerin Karin Kürschner, die dem KoLa Vorstand angehört.
Den Erfolg führte sie vor allem auf die gute Zusammenarbeit mit der Schule zurück. „Zum Veranstaltungsauftakt haben die Kinder gesungen; einige spielten auch etwas auf Blockflöten vor. Der Auftritt hat viele Familien angezogen", so Karin Kürschner.
Auch sonst waren die Schüler sehr engagiert: Mehrere Klassen hatten Verkaufsstände aufgebaut, an denen sie Kalender, Überraschungsgeschenke oder auch selbstgebastelte Weihnachtskarten anboten.
Insgesamt konnten sich die Basarbesucher an 35 Ständen über aktuelle Adventstrends und neue Bastelideen informieren oder gleich mit den Verkäufern ins Geschäft kommen.
In der Cafeteria wurden allein 65 Kuchen und Torten angeboten, die reißend weggingen. Die 1 500 Tombolalose waren bereits nach einer halben Stunde ausverkauft.
Kommerzielle Händler waren auf dem Traditionsmarkt nicht anzutreffen, dafür umso mehr Heimwerker, Damen aus Handarbeitsclubs und Hobby-Bäckerinnen. Die meisten kommen bereits seit Jahren zum Lentföhrdener Basar.
Neu dabei waren Frauke Luckmann aus Bad Bramstedt und Claudia Horns aus Bimöhlen, die einen Marmeladen-, Keks- und Pralinen- stand aufgebaut hatten. „Das Publikum ist sehr nett. So bringt der Verkauf Spaß", freute sich Frauke Luckmann.
Der KoLa-Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, abwechslungsreiche Freizeitprogramme für Familien auszuarbeiten. Er veranstaltet unter anderem Ferienpass- Aktionen, Bastelnachmittage und Theateraufführungen. Zurzeit gehören dem Verein etwa 170 Familien an. Die Jahresmitgliedschaft kostet pro Familie zwölf Euro.


Lentföhrdener Schulchronik                                                                                                            zwi SZ 28.11

                                                                                                                                                                                       
Es ist ein Schulbuch der besonderen Art und dürfte insbesondere ältere Generationen interessieren: Rund ein Jahrhundert umfasst die vor einigen Tagen veröffentlichte Schulchronik für die Zeit von 1874 bis 1976, die am Sonnabend vorgestellt wird.


Nach dem Tod des Dorfchronisten Uwe Looft hat sich in Lentföhrden eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, um die Aufarbeitung der Historie fortzuführen. Das neueste Buch (260 Seiten) basiert auf zahlreichen Originaltexten, verfasst von den früheren Lehrern der Dorfschule. „Aber auch deren Nachfahren haben mit Bildern und Erinnerungen wertvolle Beiträge geleistet", erklärte Herausgeber Norbert Kirstein, der Handschriften, Dokumente und Bilder gesammelt hat. Die früher gebräuchliche Sütterlinschrift hat Elfriede Busse übertragen.
Die Chronik ist mehr als eine Aufzählung von Lehrerwechseln, Umbauten, technischen Neuerungen, Entlassfeiern, Festen, Ausflügen und tragischen Geschehnissen wie dem tödlichen Unfall eines Schülers im Jahr 1957. Auch mit überregionalen politischen und kulturgeschichtlichen Themen haben sich einige der Schreiber beschäftigt. Sogar Aufzeichnungen übers Wetter wurden in den alten Schriften gefunden: Unter anderem wird beschrieben, wie im Juni 1937 eine Windhose im Dorf wütete.


Schon im 17. Jahrhundert wurde Lentföhrdener Nachwuchs - mehr oder weniger regelmäßig - im Dorf von so genannten Schulmeistern unterrichtet, zunächst in einer Hirtenkate. Das erste richtige Schulhaus an der Ecke Tiebarg / Schulstraße wurde 1877 gebaut, später zweimal erweitert und 1904 durch einen Neubau ersetzt. Damals wuchs mit dem Dorf auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen sehr stark. Platzmangel in den Klassenräumen war die Folge. Deshalb wurden zeitweise die Ober- und Mittelstufe von 7 bis 11 Uhr unterrichtet, die Unterstufe lernte am Nachmittag. In den 60er Jahren entstand ein neues Schul- und Sportzentrum am Ortsausgang Richtung Heidmoor: 1960/61 der neue Sportplatz, 1962 die Gymnastikhalle, 1963 die Lehrerdienstwohnung, 1966 zwei Klassenräume, 1974 zwei weitere Klassenräume. 1972 wurde die Einrichtung eine reine Grundschule. Die Hauptschüler besuchten fortan in Kaltenkirchen die Lakwegschule.


Die Schulchronik wird am Sonnabend, 1. Dezember, beim Adventsbasar von 14 bis 17 Uhr in der Schule vorgestellt und für 9 Euro verkauft. Bestellungen nimmt Norbert Kirstein auch unter Telefon 04192 / 899595 oder per E- Mail: chronik@lentfoehrden.de entgegen.
 

November

 

 

Präsentkorb für Anneliese Böge                                                                                                                         ach SZ

Erst gab es Birnen, Bohnen und Speck bei den Lentföhrdener Christdemokraten und danach einen Präsentkorb als Dankeschön für Anneliese Böge.
Das Geschenk überreichte der Vorsitzende der Lentföhrdener CDU, Renee Böttcher, seiner zweiten stellvertretenden Vorsitzenden als Anerkennung für deren Engagement in der Partei. „Frau Böge kümmert sich seit vielen Jahren um Organisation und Durchführung von Veranstaltungen des Ortsverbandes", so Böttcher.
Nach dem Essen amüsierten sich die rund 50 Anwesenden bei einer Partie Bingo im Jugend- und Kulturzentrum. Der Reinerlös aus dem Spiel soll - wie in den vergangenen Jahren auch - wieder für einen guten Zweck gespendet werden.

 


Lentföhrden setzt auf Richtfunk                                                                                                                        ach  SZ 17.11

Viele Lentföhrdener Internetnutzer haben wegen alter Leitungen keine oder nur eine schlechte DSL-Verbindung. Doch eine Lösung, wie in Alveslohe mit moderner Glasfasertechnologie von „wilhelm.tel" geplant, ist nicht möglich, da Lentföhrden zu weit von dem derzeit bis Henstedt-Ulzburg und Ellerau reichenden Netz des Norderstedter Unternehmens entfernt ist. Und die Telekom will im Dorf nicht in schnellere Leitungen investieren.
Deswegen setzen Lentföhrdener auf Richtfunk und eine kürzlich gegründete Genossenschaft. „Holsteiner DSL Netz Lentföhrden eG" heißt die Interessenvereinigung von zurzeit 27 Firmen und Privatpersonen unter Führung des dreiköpfigen Vorstandsteams mit Hans Möller, Ron Vollrie und Karsten Pohlmann. „Es laufen Verhandlungen mit Anbietern drahtloser Breitbanddienste. Daten fürs Internet könnten per Richtfunk nach Lentföhrden gesendet und dort von einem noch zu errichtendem Funkmast empfangen werden", erklärt Möller. Vom Mast würden die Funksignale an die Internetkunden weitergeleitet , von denen jeder eine Empfangsstation erhalten würde. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Mindestens zwei Anteile (je 50 Euro) müssten Haushalte kaufen, Betriebe mindestens 20 Anteile. Dafür und für zusätzliche Verbindungskosten könnten die Anteilseigner Daten mit ungefähr dreifacher ISDN-Geschwindigkeit senden und empfangen. Nutzer würden ihre Rechnungen von der Genossenschaft erhalten. Die wiederum rechnet die insgesamt gefunkten Datenmengen mit dem künftigen Vertragspartner ab. Möller und seine Mitstreiter hoffen, dass die Verhandlungen mit den Anbietern bis zum Frühjahr abgeschlossen sind.

Oktober


 

70 Mitspieler beim SPD-Bingo                                                                                                                      zwi  SZ vom 22.10

Ins Lentföhrdener Kultur- und Jugendzentrum kamen rund 70 Männer und Frauen zum traditionellen Bingo-Abend des SPD- Ortsvereins. Zum fünften Mal hatte Kerstin Köbel den geselligen Spaß perfekt organisiert. Telse Kirstein übernahm die Aufgabe die Glücksfee bei der Ziehung der Zahlen. Zu gewinnen gab es viele Sachspenden von örtlichen Firmen. Der Hauptpreis, ein von der SPD finanzierter Reisegutschein im Wert von 250 Euro, musste allerdings geteilt werden, denn Susanne Möller (rechts) und Annemarie Niebuhr (Mitte) riefen gleichzeitig „Bingo!". Holger Pohlmann (links) überreichte den Hauptgewinn. Der ehemalige Lentföhrdener Bürgermeister ist seit kurzem der neue SPD-Ortsvereinsvorsitzende. Er übernahm den Posten von Norbert Dähling. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Bernd Specht. Die Kassenführung bleibt in den bewährten Händen von Norbert Kirstein.


SPD Lentföhrden: Dähling gab Vorsitz in Ortsverein und Fraktion ab
                                                                                                                                                                           zwi  SZ vom 4.10
              
Es ist ein Abschied auf Raten aus der Kommunalpolitik für den SPD- Gemeindevertreter Norbert Dähling. „Zur Kommunalwahl 2008 werde ich nicht wieder antreten. Ich halte es daher für fair, meinen Entschluss rechtzeitig anzukündigen, damit sich meine Partei entsprechend vorbereiten kann", sagt der 57-jährige Oberstudienrat, der in seinem Heimatdorf seit 2003 stellvertretender Bürgermeister ist. Zuvor war er gut ein Jahr lang Bürgermeister. Der Gemeindevertretung gehört der Vater von fünf Kindern seit 1998 an.
Der Kommunalpolitiker unternahm die ersten Schritte für seinen Rückzug und gab den Posten des Fraktionsvorsitzenden an Bernd Specht ab. Auch von der Spitze des knapp 30 Mitglieder zählenden SPD-Ortsvereins zog Dähling sich zurück. Die Leitung übernahm Ingrid Pohlmann. „Es gab keinen Streit in der Partei", betont Dähling. Er räumt aber ein, etwas politikmüde zu sein. Grund dafür ist unter anderem, dass die SPD in der Gemeindevertretung in der Opposition ist. „Es wäre besser für die Menschen im Dorf, wenn in der Kommunalpolitik unabhängig von Parteien entschieden werden würde", meint Dähling. Er ärgerte sich oft, wenn Vorschläge nur deshalb von der CDU abgelehnt worden seien, weil sie von der SPD stammten.
Dähling hatte im Jahr 2004 auch außerhalb des Dorfes eine Niederlage einstecken müssen. Für die Bürgermeister-Direktwahl in Kaltenkirchen kandidierte der Lentföhrdener als parteiunabhängiger Bewerber, verlor aber deutlich gegen den SPD-Kandidaten Stefan Sünwoldt und CDU-Bewerber Ulrich Siefert.
 

September

 

Wie die A 20 Lentföhrdener Weg und Wiesen zerschneiden wird
                                                                                                                                                        SZ 27.10.07 Von Michael Zwicker
Gebaut wird sie erst im nächsten Jahrzehnt. Doch schon jetzt konnten zahlreiche Lentföhrdener in Gedanken auf der Autobahn A 20 dicht an ihrem Heimatdorf vorbeirollen. In der jüngsten Einwohnerversammlung im Kulturzentrum erläuterte ein vierköpfiges Team vom Landesbetrieb Straßenbau aus Itzehoe anhand von aussagestarken Grafiken den Planungsstand für die Fernstraße. Dabei wurde den rund hundert Betrachtern klar, dass die Autobahn nicht nur einem besseren Verkehrsfluss durch Schleswig-Holstein dienen soll, sondern auch vertraute Lentföhrdener Wege am Ortsrand abschneiden wird.
So wird nach den aktuellen Plänen der schmale, namenlose Wirtschaftsweg nach Bissenmoor, von vielen Einheimischen „Golfplatzweg" genannt, durch die bis zu 40 Meter breite Autobahntrasse zertrennt. Weder eine Unterführung noch eine Brücke sind vorgesehen. Somit werden Radfahrer, Fußgänger und Reiter nicht mehr naturnah und abseits der großen Straßen nach Bad Bramstedt und zurück gelangen können. „Das bedeutet einen erheblichen Eingriff in das Naherholungsangebot" , monierte Bürgermeister Kurt Sander, der wie die meisten anderen Lentföhrdener zu gern auf die A20 verzichten würde. Trotz zahlreicher Proteste aus dem Dorf haben Bund und Land das Straßenbauprojekt mit einer Trasse durch Lentföhrdener Gebiet beschlossen und treiben die Planungen rasch voran.
Von Lübeck aus in Richtung Bad Segeberg ist ein Teilstück bereits fertig. Die Unterlagen für die anderen Trassenabschnitte bis zur Elbe - einschließlich der Pläne für einen Tunnel unter dem Fluss - sollen spätestens bis 2010 vorliegen, so dass 2011 mit dem Bau begonnen werden kann.
Für den Streckenteil von der A7 bei Schmalfeld an Lentföhrden, Weddelbrook und Mönkloh vorbei bis nach Bokel werden zurzeit Bauentwürfe erstellt. Darin werden unter anderem der so genannte parzellenscharfe Trassen- verlauf, die Ableitung des Regenwassers sowie Auf- und Abfahrten detailliert beschrieben. Die Begutachtung des Untergrundes ist durch Bohrungen nahezu abgeschlossen, ebenso die Kartierung von Pflanzen- und Tiervorkommen.
Wie die A20 am Nordrand Lentföhrdens das Gemeindegebiet durchschneiden wird, ist auf den im Kulturzentrum präsentierten Fotomontagen gut zu sehen. Auf den Luftbildern wurde die Trasse eingezeichnet. So können Landwirte und andere Grundstückseigentümer genau erkennen, welche ihrer Ländereien betroffen sein werden. Und auch welche Feld- und Wirtschaftswege an der A20 enden werden, ist ersichtlich.
So wunderten sich Besucher der Einwohnerversammlung, dass die Straße Zur Waldburg durchtrennt und ohne Brücke beziehungsweise Unterführung bleiben soll. Die Strecke gehört zum denkmalgeschützten Ochsenweg, auf dem früher Vieh durch Holstein getrieben wurde. An diesem Punkt den Entwurf nachzubessern, sei eine Überlegung wert, sagte Jens Sommerburg, Leiter der Planungsgruppe für den A20- Bau im Bereich Lentföhrden.
Keine Chancen auf Nachbesserung sahen Sommerburg und seine Kollegen allerdings für den „Golfplatzweg". Selbst eine schlichte Brücke über die A20 würde rund 700 000 Euro kosten. Die will der Bund aber nicht am ausgeben. Woanders ist der Geldgeber großzügiger: Auf dem knapp fünf Kilometer langen A20- Abschnitt zwischen Autobahn A7 und Bundesstraße 4 sind wegen der Flüsse Ohlau und Dreckau sowie wegen der Kreisstraße 81 fünf neue Brücken erforderlich. Möglicherweise kommt noch eine sechste Brücke für den Ochsenweg hinzu.
Viel Geld wird auch die Autobahnanschlussstelle kosten, die rund 500 Meter vom nördlichen Lentföhrdener Ortsschild gebaut werden soll. Kurz hinter dem Parkplatz an der Bundesstraße 4 (Richtung Bad Bramstedt) wird die A20 in rund neun Metern Höhe über das AKN-Gleis und die B4 geführt. Über Kreisverkehre werden die Auffahrt und die Abfahrt an die Bundesstraße angebunden. Der Radweg an der B4 in Richtung Bad Bramstedt bleibt erhalten. Darauf müssten all die Radler ausweichen, die zurzeit noch den „Golfplatzweg" über Bissenmoor nutzen.
Die Luftbilder mit der eingezeichneten A20-Trasse sowie andere Karten zu dem Bauprojekt können Interessenten künftig nicht nur im Straßenbauamt in Itzehoe (Telefon: 04821 / 660) einsehen, sondern auch im Amt Kaltenkirchen-Land (Telefon: 04191 / 50090).


Krankengymnastik Lentföhrden

Am 1. Juli zog Frauke Schnitzler mit ihrer Praxis „Krankengymnastik Lentföhrden" vom Papenkamp in den Ahornring 13 um. In den hellen, freundlichen Räumen des Einfamilienhauses bietet die Physiotherapeutin ihr umfangreiche Behandlungsmethoden an, die gezielt auf die jeweiligen Beschwerden der Patienten ausgerichtet sind. Krankengymnastik, Bobarth-Therapie für Erwachsene, Brügger-Therapie und Maitland-Konzept sind nur einige der Anwendungsmethoden, die sich mit unterschiedlichen Techniken auf die Mobilisierung des Bewegungsapparates konzentrieren. Individuell anwendbar ist das neu hinzugenommene Kinesio Taping, das aus dem Sportbereich bekannt ist.
Neben der angewandten Fußzonenreflexbehandlung bietet die Physiotherapeutin ab März nächsten Jahres auch die Lymphdränage an - eine Streichtechnik, die der Regenerierung des Gewebes und Beseitigungen von Lymphstauungen dient. Naturmoorpackungen sowie Heißluft und Massage sind traditionell bewährte Methoden zur Lockerung der Muskulatur. Alle Anwendungen erfolgen im Halbstunden-Takt.
Die Praxis ist für alle Krankenkassen und Berufsgenossenschaften zugelassen. Termine nach Vereinbarung unter Telefon 04192/2010459. Bei Verordnung sind auch Hausbesuche möglich.


Familie Schulz investierte 3,1 Millionen Euro in ihr Alten- und Pflegeheim „Zur Waldburg"

September 2007 nord express

Bei diesem Projekt hat sich die Familie Schulz nicht lumpen lassen. Rund 3,1 Millionen Euro investierten die Seniorchefs Edith (70) und Harald Schulz (71) sowie deren beiden Kinder Andreas (43) und Manuela (38) in den neuen Gebäudetrakt des Alten- und Pflegeheims „Zur Waldburg" in Lentföhrden. Entstanden sind 40 neue Pflegeplätze für Senioren in Ein- und Zweibettzimmern auf vier Etagen. Nach dieser Erweiterung bietet das Haus nun 100 Pflegeplätze.
Mehr als 200 geladene Gäste trafen sich beim Festakt zur Einweihung des Anbaus. Im bunten Rahmenprogramm trat unter anderem der Lentföhrdener Kindergarten-Chor auf.
Der erste Spatenstich für den Neubau- Trakt mit rund 2000 Quadratmeter Nutzfläche war im Juli letzten Jahres. Im November wurde Richtfest gefeiert. „Bei der Konzeption des Gebäudes haben wir darauf geachtet, dass optimale Voraussetzungen für eine gute Pflege geschaffen wurden. Außerdem wurden die Zimmer so gestaltet, dass sich alte Menschen darin wohl fühlen", erläuterte Pflegedienstleiter und Mitinhaber Andreas Schulz. So befinden sich beispielsweise auf jeder Etage moderne Pflegebäder mit Hubbadewannen, in denen selbst gebrechliche Senioren mühelos ein erfrischendes Bad nehmen können. Zudem gibt es in jedem Stockwerk einen gemütlichen Gemeinschaftsraum, in dem sich die Alten beispielsweise zum Spielen oder geselligen Plausch treffen können.
Das Herzstück des neuen Gebäudetrakts ist ein rund 200 Quadratmeter großer Mulitfunktionsraum im Erdgeschoss. Hier können Veranstaltungen verschiedenster Art mit bis zu 150 Personen aus- gerichtet werden. Zudem wurde im Eingangsbereich eine kleine Cafeteria mit zehn Sitzplätzen geschaffen.
Die Zimmer sind ausgestattet mit hochwertigen Betten, die individuell den Schlafgewohnheiten der Bewohner angepasst werden können. Außerdem befinden sich in jedem Zimmer moderne Badezimmer ohne Stufen, in denen auch Rollstuhlfahrer problemlos manövrieren können. Jedes Zimmer besitzt Telefon-, Radio- und Fernsehanschluss. Zudem wurde ausreichend Platz für das Aufstellen eigener Möbel gelassen. „Es ist seit jeher unsere Philosophie, den Bewohnern den Aufenthalt hier so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört es auch, dass sie lieb gewordene Erinnerungen an ihr einstiges Zuhause zu uns mitbringen können", betonte Andreas Schulz.
Heimbewohnern unter anderem Spielnachmittage, Ausflüge, Bastelstunden und saisonale Feiern wie zum Beispiel zu Weihnachten, Pfingsten oder Ostern. Wer etwas für die Fitness tun möchte, geht in den Gymnastikraum. Bücherwürmer finden Literatur in der Bibliothek, und um die pflegerische und menschliche Rundum-Betreuung kümmern sich rund 45 Mitarbeiter. Nicht zuletzt wegen der idyllischen Lage in einem Waldstück an der Straße Zur Waldburg verstehen Bewohner und Mitarbeiter das Altenheim auch als ihr „Domizil im Grünen" (weitere Informationen unter Telefon 04192/89530 oder im Internet unter www.zur-waldburg.com

August


 

A 20: In drei Jahren soll bei Mönkloh gebaut werden

Uwe Straehler-Pohl (Segeberger Zeitung) 30.08.2007

Mönkloh – Mit der Ruhe könnte es in dem beschaulichen Ort Mönkloh bald vorbei sein. Das befürchten zumindest die meisten der 265 Einwohner, denn die geplante Autobahn A 20 wird dicht am Ort vorbeiführen. Trotzdem blieb es am Dienstagabend ruhig und sachlich, als in einer Bürgerversammlung Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenbau Itzehoe den Mönklohern Rede und Antwort standen.

Die A 20 soll abschnittsweise von der Elbe kommend in Richtung Autobahn A7 gebaut werden. Mönkloh, Weddelbrook, Bad Bramstedt und Lentföhrden sind von dem 15 Kilometer langen Bauabschnitt 5 betroffen. Dieser beginnt bei der Querung der Landesstraße 114 (Bokel – Wrist) bei Hingstheide, wird zwischen Mönkloh und Weddelbrook die Kreisstraße 30 überqueren und dann südlich von Bad Bramstedt bis zur Autobahn A 7 führen.
Diplom-Ingenieur Axel Sperber vom Landesbetrieb wies im Mönkloher Dorfhaus vor rund 80 Zuhörern darauf hin, dass nach dem Linienbeschluss des Bundesverkehrministerium, einer Grobplanung, mit dem Bauentwurf eine wesentlich detaillierte Planung bis Jahresende vorliegen werde. Danach folge der landschaftspflegerische Begleitplan, der sich im Wesentlichen mit Natur und Umweltbedingungen befasst, bevor der Planfeststellungsentwurf für den Abschnitt 5 öffentlich ausgelegt wird. Sperber rechnet damit, dass der Planfeststellungsbeschluss 2010 erfolgen wird, so dass dann auch mit dem Bau dieses Autobahnabschnitts begonnen werden kann.
Die Bürger stellten immer wieder Fragen zu möglichen Verlaufsänderungen sowohl der A 20 als auch verschiedner Wirtschaftswege. Vor allem Landwirte befürchten zu lange Wege zu ihren Äckern. Sperber betonte jedoch, dass alles getan werde, um Ländereien nicht unnötig zu zerschneiden und damit wertlos zu machen. „Ein zusätzlicher Flächenbedarf für Rast- oder Tankanlagen wird es im Mönkloher Bauabschnitt nicht geben“, versicherte der Ingenieur auf Nachfrage.
Bereits in Vorgesprächen war es den Jägern gelungen, die Straßenplaner von der besonderen Schutzwürdigkeit des Wildes im Staatsforst Hasselbusch zu überzeugen. Sperber erläuterte, dass in der Nähe des Waldes nun eine Wildbrücke gebaut werde, auf der die Tiere die Straße überqueren können. Damit soll vor allem der Inzucht bedingt durch ein zu kleines Revier, entgegengewirkt werden, die den Bestand des Wildes längerfristig gefährden würde.
Brennend interessierte die Mönkloher der Lärmschutz. Axel Sperber versicherte, dass unabhängige Gutachter in vorgeschriebenen Radien um jedes Haus den zu erwartenden Lärm berechnen würden. Den Berechnungen liege eine Verkehrsprognose bis ins Jahr 2025 zugrunde. Sollte der Krach, je nach Art des Wohngebietes und der Tageszeit über den zulässigen Werten von 49 bis 64 Dezibel liegen, würden aktive oder passive Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden. Dazu gehörten Wälle oder auch besonders verglaste Fenster. Zum Vergleich: Ein Rasenmäher in sieben Metern Entfernung verursacht rund 70 Dezibel, leise Radiomusik 50 Dezibel.
Nach einer Prognose wird die Autobahn A 20 mit „nur“ 25 000 bis 30 000 Fahrzeugen täglich frequentiert, bei der A 7 sind es laut Sperber schon heute 70 000 bis 90 000 Autos....


Annika Speck ist Lentföhrdens neues „Top-Model"

ach SZ 24.8

Ihr Talent auf dem Laufsteg stellten 22 Mädchen im Alter von 3 bis 14 Jahren aus Lentföhrden und den umliegenden Gemeinden unter Beweis. Angesagt war ein „Model-Casting" im Lentföhrdener Jugend- und Kulturzentrum. Organisiert wurde der Spaß-Wettbewerb nach dem Vorbild der TV-Casting-Show „Germanys Next Top-Model" mit Heidi Klum - vom Vorstand des Vereins Kontra Langeweile (Kola).
Den Entscheid der Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren gewann die neunjährige Annika Speck aus Lentföhrden. Bei den Kindern bis 7 Jahre siegte Svea Wethgrube (4), ebenfalls aus Lentföhrden.
Spannung lag in der Luft, als sich die ersten jungen Models am frühen Nachmittag vor rund sechzig begeisterten Müttern und Vätern sowie einer vierköpfigen Jury präsentierten.
Für ihren Auftritt im Rampenlicht hatten die Kinder an einem Vormittag zwei Stunden lang geübt. „Alle waren mit viel Ernsthaftigkeit, aber auch Freude bei der Sache", meinte Kola-Vorstandsmitglied Caren Pollick.
Die elfjährige Carry Kreutz aus Bad Bramstedt träumt bereits jetzt von einer späteren Model-Karriere. „Lampenfieber hatte ich nicht. Schließlich habe ich mich gut vorbereitet. Außerdem bin ich Mitglied in der Tanzgruppe ,Smarteys' vom TSV Weddelbrook. Da habe ich gelernt, mich sicher auf einer Bühne zu bewegen" , versicherte Carry.
Auch die zehnjährige Denisse Prieto aus Lentföhrden überzeugte mit ihrem Auftritt Publikum und Jury gleichermaßen. Der Lohn für die gelungene Vorstellung: der zweite Platz im Wettbewerb. „Ein schöner Erfolg", sagte Denisse zufrieden.
Begeistert von der Veranstaltung war ebenfalls Jurymitglied Bürgermeister Kurt Sander. „Alle waren sehr gut, und es war bis zum Schluss ein spannender Wettbewerb, bei dem sich jedes Mädchen viel Mühe gegeben hat", fand Sander.
Den Lohn für harte Arbeit durften die glücklichen Gewinnerinnen nach Ende der rund zweistündigen Casting Show gleich in Empfang nehmen. Für die älteren Siegerinnen gab es Einkaufsgutscheine eines Bekleidungsgeschäftes, die Jüngeren erhielten Spielzeug. Außerdem wurden alle Mädchen mit einem Beauty-Case - gefüllt mit Kosmetika - fürs Mitmachen belohnt.


Hier dürfen nicht nur Kinder, sondern auch Senioren spielen
Generationenplatz in Lentföhrden feierlich eingeweiht - Europäische Union beteiligt sich an den Kosten     

Von Michael Zwicker Montag, 20. August 2007

Ein Kleinkind buddelt in der Sandkiste, der etwa größere Sprössling vergnügt sich gleichzeitig auf der Rutsche, derweil grübeln die Eltern beim Schach, und Opa spielt mit Freunden eine Partie Boule - und das alles nur wenige. Meter voneinander entfernt. So darf es auf dem so genannten Generationenplatz am Mönkloher Weg zugehen, der am Wochenende eingeweiht wurde. Auch für ganz ruhige Momente der Entspannung ist das im Auftrag der Gemeinde gestaltete Areal gedacht.
„Was lange währt, wird endlich gut", begrüßte Bürgermeister Kurt Sander zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem eingezäunten Eckgrundstück. Sieben stattliche Kastanien stehen dort. Die alten Bäume sind der Grund, warum das ehemalige Bauernhofgelände nicht als Bauland ausgewiesen, sondern als Spielplatzfläche reserviert wurde. Doch ein gut 500 Quadratmeter großer Tummelplatz nur für die jüngsten Lentföhrdener war Kommunalpolitikern und anderen Bürgern auf dem gemeindeeigenen Areal zu wenig. Deshalb wurde vor drei Jahren eine Arbeitsgruppe gebildet, die einen öffentlichen Treffpunkt für mehrere Generationen plante. Das Vorhaben war das erste im Amt Kaltenkirchen-Land angemeldete Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklungs- und Strukturanalyse (LSE). Mit Fördergeldern seitens der Europäischen Union wurden bereits in vielen Dörfern LSE-Projekte verwirklicht, unter anderem die Sanierung des Alvesloher Freibades oder der Bau des Hasenmoorer Dorfgemeinschaftshauses.
Doch in dem rund 2400 Einwohner zählenden Ort Lentföhrden haperte es bei der Umsetzung der Pläne, die nicht bei allen auf Gegenliebe trafen. Aus der Nachbarschaft des Platzes gab es Vorbehalte: Zu viel Lärm wurde befürchtet. Mittlerweile ist die Skepsis aber größtenteils gewichen.
Auch die finanziell angespannte Situation der Gemeinde führte in den Vorjahren dazu, das rund 20000 Euro teure Vorhaben zu verschieben. Der Anspruch auf eine LSE-Finanzspritze verfiel aber nicht. Rund 8000 Euro Zuschuss werden erwartet.
Beigeistert von dem Generationenplatz in ihrer Nachbarschaft ist Monika Steen. „Ich werde häufiger mit meinen beiden kleinen Enkelkindem hierher kommen. Die Sandkiste und das Klettergerüst sehen sehr gut aus" , sagte die 62-Jährige, der auch die von den schönen Kastanienbäumen beschatteten Sitzbänke gefallen. Das Riesen-Schachspiel bevorzugten dagegen bei der Eröffnung die beiden Lentföhrdener Jugendfeuerwehrleute Helge Hackbarth (15) und Simon Danger (13), die mit vielen anderen Helfern die Gäste bewirteten. „Vielleicht werden wir ,hier regelmäßig spielen. Der Platz ist auf alle Fälle gut gelungen", sagte Helge.
Lob zollte auch ein Auswärtiger. „Das Boule-Feld ist optimal", sagte Herbert Kahlke, der im Boostedter Sportverein die Boulesparte leitet und Tipps zur Gestaltung der Anlage gegeben hatte. Das auch als Boccia bezeichnete Spiel mit großen und kleinen Kugeln probierten zahlreiche Gäste aus. Auch Bürgermeister Sander und seine Amtskollegen Herbert Kraft (Schmalfeld) und Johannes Hermann Richter (Hartenholm) testeten ihre Zielgenauigkeit. „Wir haben zwar noch keine Boule-Gruppe im Dorf, aber das kann sich ja ändern. Möglicherweise gründet sich sogar eine neue Sparte in unserem Sportverein", hofft Sander auf regen Zuspruch.
Nur Randalierer sind auf dem Generationenplatz nicht willkommen. Wer trotzdem dort seinen Zerstörungswut ausleben will, muss damit rechnen, erkannt zu werden. Denn anders als bei der abseits gelegenen Skaterbahn unweit des Freibades können zahlreiche Anlieger des Generationenplatzes das Geschehen unter den Kastanien beobachten.

Juli

 

Großeinsatz mit Fruchtsaft und Tombola                                                                                                        SZ 3.7 isa

Großeinsatz für die Feuerwehr Lentföhrden. Gefahr für Leib und Leben bestand allerdings zu keinem Zeitpunkt, denn unkontrollierte Brände galt es nicht zu löschen. Vielmehr hatten die Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun, ihre Gäste bei Laune zu halten. Wie auch schon in den vergangenen Jahren organisierte die Wehr zusammen mit dem Verein Kontra Langeweile (KoLa) ein Sommerfest. An den zahlreichen Spielständen. die vor der Feuerwache aufgebaut worden waren, vergnügten sich am Nachmittag rund 350 Besucher. Am Abend ging das Familienfest in eine Feuerwehrparty über.

Vor allem auf die jüngsten Gäste warteten am Nachmittag viele Attraktionen. An einer Kindercocktailbar wurden leckere Fruchtsäfte serviert. Für den kleinen Hunger gab es Eis oder vitaminreiche Fruchtschalen. Gleich neben der Cocktailbar lockten ein Sinnesparcours, ein großes Trampolin und Wurfstände. Vor allem diese hatten es Ole Armbrust (2) aus Bad Bramstedt angetan. "Ich glaube, er hat tatsächlich alle Spiele ausprobiert", erzählte Steffi Armbrust, Oles Mutter. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr von innen anzusehen. Barne Boettger (2) aus Lentföhrden ließ sich von seinem Großvater Claus Boettger sogar hinter das Lenkrad eines Löschwagens setzen. Dabei trug er natürlich einen stilechten Schutzhelm auf dem Kopf. "Eigentlich wollten wir auch noch zu den Spielstationen.
Nicht nur Kinder konnten für kurze Zeit in die Rolle von Brandschützern schlüpfen. Auch viele Erwachsene legten zur Probe Feuerwehruniformen an. Einige ließen sich sogar von den Mitgliedern der Wehr erklären, wie Löschangriffe fachgerecht vorbereitet und durchgeführt werden. Anschließend wartete der Praxistest. "Eigentlich hatten wir nur mal die Kluft anziehen wollen. Plötzlich wurden wir zu einem Löschangriff überredet", berichtete die Lentföhrdenerin Nadine Radloff, die das Fest zusammen mit Freunden besuchte. Die Clique bekämpfte schließlich erfolgreich einen imaginären Flächenbrand. Wehrführer Hans Möller war von dieser Leistung beeindruckt: "Die Gruppe wurde nur zehn Minuten lang eingewiesen. Dafür klappte die Übung schon sehr gut." Nun hofft der Wehrführer. dass sich einige der Festbesucher tatsächlich entscheiden, seiner Truppe beizutreten. "Vielleicht konnten wir durch die Übungen einige Hemmungen abbauen", sagte er.

Die Tombola lockte mit 500 Preisen im Wert von insgesamt über 2000 Euro. "Die gewerblichen Betriebe aus Lentföhrden haben allesamt Preise gespendet. Ohne Ausnahme", freute sich Caren Pollick, die dem KoLa-Vorstand angehört. Zu gewinnen gab es unter anderem Fahrradhelme, Einräder, Roller sowie hochwertige Spiele. Den Hauptpreis, ein Kinderfahrrad, sicherte sich Charoen Andresen aus Lentföhrden. "Ich habe zehn Lose gezogen. Fünf davon waren Gewinne" , staunte die 7-Jährige. Bisher haben wir Barne aber nicht aus den Feuerwehrautos herausbekommen", meinte Ilse-Marie Boettger, die Großmutter des Zweijährigen.

Foto isa Beim Sommertest der Freiwilligen Feuerwehr Lentföhrden und des Vereins Kontra Langeweile wurden an einer Kindercocktailbar leckere Fruchtsäfte angeboten. Diese ließen sich auch die Lentföhrdener (von links)Lukas Pollick(5), Max Schröder(6),LeaBusse (5),David Kürschner(4) und Lina Dieckmann (5) schmecken.

Juni

 

Fußball: Beim TSV Lentföhrden ist man froh, dass sich der TSV Nahe in der Relegation zur Kreisliga Segeberg/Stormarn durchsetzte. Durch den Aufstieg der Naher wurde in der Kreisklasse A ein Platz frei, den die Lentföhrdener (Tabellendritter der Kreisklasse B) nun in der Saison 2007/2008 einnehmen.

Mai

 

TSV -  Auflösung des Vereins noch einmal abgewendet

                                                                                                                                                  PS         UMSCHAU 30. Mai 2007
Allgemeines Aufatmen herrschte bei den Mitgliedern des TSV, die sich kürzlich zur zweiten außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammen finden mussten, um über die Neuwahl eines Kassenwartes sowie die Besetzung des Vorsitzes zu befinden. Es war die letzte Möglichkeit hier eine Entscheidung zu treffen, sonst hätte dem 565 Mitglieder in zehn Sparten zählenden Verein das "Aus" gedroht.
Bereits bei der Jahreshauptversammlung im März sollten die Ämter neu besetzt werden. Die Vorsitzende Gudrun Radloff ist nicht nur familiär sehr eingespannt, sondern engagiert sich auch noch in weiteren Ehrenämtern. Im Verein leitet sie die Sparten 'Seniorensport' und 'Gymnastik'.
Da aber niemand bereit war, dieses zeitaufwendige und verantwortungsvolle Amt zu übernehmen, erklärte sich die 50Jährige noch einmal zum Vorsitz bereit.
Auch mit der Bereitstellung eines neuen Kassenwarts taten sich die Vereinsmitglieder schwer. Informatiker Roland Ochsendorf (54) entschloss sich dann schließlich, zukünftig die Kasse zu verwalten. Damit ist nicht nur für Vorzeige-Sportlerin Cornelia Galjan (zweifache Landesmeisterin), die sich derzeitig auf die Deutschen Juniorenmeisterschaften vorbereitet, das Training gesichert. Wünschenswert wäre allerdings mehr Interesse von Seiten der Eltern an den Leistungen ihrer Kinder.
Nur wenige Väter und Mütter würden sich während des Trainings oder der Wettkämpfe sehen lassen, bedauerten die Vorstandsmitglieder. Auch bei den Elternversammlungen säße man quasi alleine da.
Für die Erweiterung des zweiten Fußballplatzes werden noch dringend Sponsoren gesucht. Derzeit entspricht die Fläche noch nicht der Norm-Größe.


André Schröder: Der Traum erfüllte sich nicht

Abendblatt.de - 28.5 - von Dirk Steinbach

Hamburg - Eigentlich braucht so ein Auftritt beim Hamburger Springderby mehrere Monate, manchmal gar jahrelange Vorbereitung. Nicht so bei André Schröder. Der 17-jährige Lentföhrdener hatte bis vor einigen Tagen nicht einmal ernsthaft über einen Start im großen Finale nachgedacht. Doch dann unterlief dem ambitionierten Nachwuchsreiter in der ersten Qualifikation am Donnerstag nur ein Abwurf - plötzlich war das Derby zum Greifen nah.
"Jetzt bin ich heiß.", erklärte der Schleswig-Holsteiner gestern vor der zweiten Qualifikationsrunde. "Wenn es sich am Ende doch nicht gut anfühlt, kann ich ja immer noch die Kappe ziehen."
Er hat es getan, denn es kam alles anders, als der hoffnungsvolle Reiter es sich gewünscht hatte. Als André Schröder mit seinem 13 Jahre alten Fuchswallach Leopold hoch oben auf dem Wall stand, ging es nicht weiter. "Ich habe mich nicht getraut, den Wall hinunter zu reiten", gab André Schröder am Abend freimütig zu. "Aber so schlimm finde ich das nicht." Das Paar wurde abgeläutet, der Traum vom Finale war ausgeträumt. In der Endabrechnung landeten Schröder jun. und Leopold auf Platz 45.
Mit seinem Wallach Ontario hatte der sonst so ambitionierte Nachwuchsreiter schon häufiger auf sich aufmerksam gemacht. Er gilt mittlerweile als einer der besten deutschen Junioren, und das, obwohl er erst seit fünf Jahren im Sattel sitzt. Auf dem familieneigenen Reiterhof aufgewachsen, war er zunächst als Fußballer erfolgreich, schaffte es sogar in die schleswig-holsteinische Landesauswahl. Die Wende leitete ein Freund ein, der ihn zu einem Reitausflug überredete.
Seine anschließende Entwicklung blieb auch familienintern nicht ohne Wirkung. Vater Dirk (48) schaffte es zuletzt, angestachelt von den Erfolgen seines Sprößlings, auf dem Holsteiner Le Beau immer wieder bei gut besetzten Prüfungen vorn dabei zu sein. Auch in der Derby Woche wollte er eine gute Rolle spielen. Vor drei Wochen kam dann jedoch ein Angebot für Le Beau aus Norwegen, das die Schröders nicht ablehnen konnten. "Ihn abzugeben, hat wirklich weh getan", erzählt der Senior. "Aber Le Beau war schon zwölf. Irgendwann ist der Zeitpunkt da, an dem man sich entscheiden muss."
Zumindest dann, wenn man wie die meisten Holsteiner Springreiter kein Profi ist. Dirk Schröder hat keinen Sponsor, vereint dafür als Chef des Reitstalls und ambitionierter Leistungssportler zwei Fulltimejobs.
Nach dem Verkauf von Le Beau konnte Dirk Schröder in den vergangenen Tagen für die Betreuung seines Sohnes mehr Zeit aufwenden. "Ich versuche ihm zu vermitteln, dass man sich auch einmal zurücknehmen muss und nicht auf Teufel komm raus reitet", erklärt Schröder. Die Leistungen seines Sohnes machen ihn stolz. Schließlich habe der Filius ja bei ihm gelernt. Wie in den meisten Vater-Sohn-Beziehungen hat auch Schröder-Junior hin und wieder seinen eigenen Kopf. Auch wenn er seinen Vater als sein Vorbild bezeichnet. "Am Ende hat er aber meistens recht", sagt André, der sicherlich im nächsten Jahr beim Derby einen neuen Anlauf unternehmen wird - und dann den Wall bewältigen wird.
In einigen Monaten wird er dem Hof Eichengrund in Lentföhrden mit seinen 75 Pferden fürs erste den Rücken kehren, um eine Ausbildung zu beginnen. Irgendwann möchte er den Schröderschen Reitbetrieb weiterführen. Es sei denn, er erfüllt sich den Traum vom Springreiter-Dasein auf Weltcup-Niveau.

Bild: André Schröder (r.), von seinem Vater Dirk in Klein Flottbek bestens betreut, gehört zu den hoffnungsvollsten Reiter-Talenten. Foto: Bodig


Bürgerbrief der Gemeinde Lentföhrden

Lentföhrden, 7. Mai 2007

Liebe Lentföhrdenerinnen, liebe Lentföhrdener, um in der Gemeinde etwas zu bewegen, benötigen wir die Hilfe der Bürger.

Am 21. Februar 2007 haben wir einen Infoabend über Breitbandversorgung (DSL) in Lentföhrden abgehalten; die Stimmung war positiv und die überwiegende Anzahl der Anwesenden für eine Breitbandversorgung. Die Rückmeldung aus den ausgelegten Bögen bei Post, Bäcker, Kröger und der Raiffeisenbank haben kein zufriedenstellendes Ergebnis gebracht. Ist die Einstiegsbeteiligung zu gering, können wir unser Vorhaben nicht auf den Weg bringen.
Ich bitte noch einmal: wer Interesse an der Breitbandversorgung hat und sich noch nicht in die Liste eingetragen hat, möge dieses nachholen.

Die Badesaison 2007 steht an. Unser Freibad wollen wir wieder in einer Aktion in Eigenleistung herrichten. Dieses soll möglichst am 19. und 20. Mai 2007 geschehen. Anmeldung unter Tel. 4949 und nicht vergessen: Werkzeug ist mitzubringen. Nach getaner Arbeit wird gegrillt.

Personal wird für die Badeaufsicht 2007 gesucht. Geeignete Personen melden sich bitte bei Familie Gurr, Tel. 5142.

Der Wertstoffsammelplatz ist von allem, was nicht in den Glas- bzw. Altkleidercontainer gehört, frei zu halten. Er ist kein Müllsammelplatz.

Leider haben wir in der Gemeinde noch immer sehr hohe Kosten für die Beseitigung von Vandalismusschäden. Stromkästen werden zertrümmert, Lampenkuppeln mit dem Luftgewehr zerschossen, Schilder abgebrochen oder verbogen, Spielgeräte demoliert. Nach wie vor ist eine Belohnung in Höhe von 300,-- € für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führt, ausgesetzt.

Als sehr positiv empfand ich die Beteiligung am 30. April 2007 bei der 1. Maibaumaufstellung. Dieses war eine sehr gelungene Aktion von Wählergemeinschaft Lentföhrden und Freiwilliger Feuerwehr. Auch für den Einsatz der Feuerwehrkameraden zur Herrichtung des zusätzlichen Fahrzeuges für die Jugendfeuerwehr möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Ein besonderes Dankeschön geht an die Sponsoren, für deren großzügige Unterstützung.

In der Hoffnung, dass meine Ausführungen auf Ihr Verständnis stoßen, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister

Kurt Sander


Maibaum bringt Schwung ins Dorf                                                                                          SZ 2.5 küg

Ihren ersten Maibaum stellten die Lentföhrdener auf. 9,80 Meter hoch ist der mit einem Kranz geschmückte und einem Birkenast gekrönte Fichtenmast, den Feuerwehr und Wählergemeinschaft Lentföhrden (WGL) in einer Gemeinschaftsaktion aufrichteten. Die Idee hatte WGL-Vorsitzender Bernd Mohr, der die Fichte in seinem Garten selbst gefällt und den Stamm dann glatt gemacht hatte. „Der Maibaum soll ein bisschen Schwung in die Gemeinde bringen", sagte der stellvertretende WGL-Vorsitzende Alexander Brosowski in einer Ansprache. Damit spielte er auf Nachwuchsprobleme in Vereinen an. Schon am Montagabend schien der Baum diesen Zweck erstmals erfüllt zu haben, denn rund dreihundert Dorfbewohner waren dabei, als er am Feuerwehrhaus hochgezogen wurde.


Feuerwehrauto für nur 800 Euro                                                                                                                         SZ  rik

Wie praktisch, wenn Feuerwehrleute bei der Bundespolizei (ehemals Bundesgrenzschutz) arbeiten. Auf diese Weise kam die Feuerwehr Lentföhrden günstig an ein neues Fahrzeug. Eines ihrer Mitglieder arbeitet bei der Behörde in Bad Bramstedt.
Bürgermeister Kurt Sander übergab den symbolischen Schlüssel für den VW T4 aus Bundespolizeibeständen an Wehrführer Hans Möller. Wie er sagte, wird das Auto vor allem für die vor gut zwei Jahre gegründete Jugendwehr verwendet. Um sie zu Veranstaltungen und Wettbewerben zu fahren, mussten bisher die drei anderen Fahrzeuge genommen werden, was die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr gestört hat.
Der zehn Jahre alte VW-Bus wurde bei der Bundespolizei ausgemustert. Er war übrig, nachdem zur WM 2006 der Wagenpark aufgestockt worden war. Er kostete die Feuerwehr nur 800 Euro. Dass der VW so ein Schnäppchen war, lag auch an der Eigenleistung von Feuerwehrleuten und der Hilfe von Sponsoren. Denn um für die Feuerwehr brauchbar zu sein, musste das zuvor olivfarbene Fahrzeug erst in einen roten Feuerwehr-Transporter verwandelt werden. Beim Lackieren, Farbgeben und Beschriften brachten die Firmen Alko aus Kaltenkirchen, die PPG Industrielacke GmbH aus Neumünster und die Firma D-Design aus Wiemersdorf Leistungen ein.
Auf seinen ersten Einsatz als Transporter musste der Feuerwehr-VW nicht lange warten. Kurz nach der Schüsselübergabe gegen 18.30 Uhr gab es um 20.15 Uhr Alarm. Lentföhrdener hatten an der Straße Zur Waldburg ein unangemeldetes Maifeuer entzündet, das von Feuerwehrleuten aus Lentföhrden und Nützen in kurzer Zeit gelöscht wurde. Für nur 800 Euro hat Lentföhrdens Wehrführer Hans Möller (2. von links) einen VW-Transporter im Wagenpark der Feuerwehr. Dieser günstige Preis wurde durch die Hilfe der Sponsoren Bert Diercks (von links) von der Firma D-Design aus Wiemersdorf, Manfred Saknus-Prell von der Kaltenkirchener Alko und Andreas Nicol von der PPG Industrielacke GmbH aus Neumünster möglich.

April

 

Verein ohne Führung
TSV Lentföhrden muss in vier Wochen erneut tagen      
                                                                             
hdb SZ 5.4

Menschen für das Ehrenamt in Sportvereinen zu begeistern, wird immer schwieriger. Davon können die Verantwortlichen des TSV Lentföhrden ein Lied singen. Trotz eindringlicher Appelle vor der Jahreshauptversammlung fanden sich keine Nachfolger für Vorsitzende Gudrun Radloff und Kassenwart Dirk Obrikat. Beiden hatten schon vor Wochen bekannt gegeben, nicht mehr kandidieren zu wollen.
Deshalb werden die Lentföhrdener in vier Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. „Dann müssen beide Ämter besetzt werden", ermahnte Obrikat die 47 anwesenden Mitglieder, sich bis dahin Gedanken zu machen, „sonst droht uns eine Zwangseinsetzung durch das Gericht. Das würde das Aus für den TSV Lentföhrden bedeuten." Die 565 Mitglieder in den Sparten Fußball, Handball, Leichtathletik, Nordic Walking, Kinderturnen, Gymnastik, Fitness und Seniorensport würden damit ihre sportliche Heimat verlieren.
Im TSV Lentföhrden kommen Breiten- und Leistungssportler gleichermaßen zu ihrem Recht. Das zeigten die Ehrungen. Cornelia Galjan führte im Jahr 2006 die Landesbestenliste im 100 Meter-Sprint an und wurde von Gudrun Radloff als „Sportlerin des Jahres im TSV Lentföhrden" ausgezeichnet. Auch Leichtathletin Vivian Warwick (Altersklasse W 14) konnte sich über eine Ehrung freuen. Die Siebenkämpferin plazierte sich als Zehnte bei den Deutschen Schülermeisterschaften.
Das Fußballherren-Team, das in der Kreisklasse B gegen das Leder tritt, wurde als „Funktionsträger des Jahres" geehrt. „Die Fußballer sind Sportler, die mit ihren Aktivitäten und Auftreten in der Öffentlichkeit, Werbung für den Sportverein betreiben", begründete Gudrun Radloff.
Leichtathletik-Spartenleiter Ralph Kaupe, der seit 1985 die Geschicke der Abteilung als Funktionär und Trainer maßgeblich mitgestaltete, wurde offiziell verabschiedet.
Aus beruflichen Gründen kann Kaupe sein Amt nicht weiter wahrnehmen. Als Dankeschön wurden ihm zwei Eintrittskarten mit Hotelübernachtung für das Istaf Leichtathletiksportfest Berlin überreicht.
Einen einstimmigen Beschluss fasste die Versammlung dann doch noch: Handballer, die in Kaltenkirchen wohnen und in der HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden spielen, werden in Zukunft nicht mehr im TSV Lentföhrden aufgenommen, der einen geringeren Monatsbeitrag als die KT verlangt.

 

März

 

Erleichterung in vielen kleinen Gemeinden des Kreises

Dorfschulen bleiben bestehen

Von Helge Buttkereit, erschienen am 28. März 2007 im abendblatt.de

Allerdings werden viele Schulen auf dem Lande Kooperationen mit Schulen in den Nachbarkommunen eingehen müssen.

Kreis Segeberg - Die Grundschule Hasenmoor bleibt. Die kleinste Schule im Kreis Segeberg mit derzeit gerade mal 31 Schülern ist bis auf Weiteres gesichert. Zwar liegt die Schülerzahl weit unter der vom Land geforderten Grenze von 80, aber durch den Verbund mit der Nachbargemeinde Schmalfeld können die Hasenmoorer ihre Schule behalten.

Gleiches gilt für Nützen. Auch diese Schule ist klein, durch den Verband mit Lentföhrden können aber die Nützener Kinder weiter die ersten vier Schuljahre vor der eigenen Haustür unterrichtet werden. Da das neue Schulgesetz, auf das die Verordnung aus dem Kultusministerium über die Größe der Schulen aufbaut, solche Schulverbände nicht nur erlaubt, sondern gerade fordert, sind viele der kleinen Gemeinden im Kreis gut aufgestellt.

Wo sie noch eigenständig sind, werden die kleinen Schulen vermutlich aber die Eigenständigkeit verlieren. Wie die Grundschule Hartenholm. Derzeit lernen hier 81 Kinder Lesen und Schreiben, mehr werden es auch in Zukunft nicht. Bürgermeister Johannes Hermann Richter (FDP) will zwar die Schule, in die die Gemeinde 1,5 Millionen Euro investiert, eigenständig halten, aber er sieht auch die Unsicherheit über die notwendige Schülerzahl. "Nach der nächsten Landtagswahl könnte die Mindestzahl verändert werden", sagt er. "Wir müssen also recht bald wissen, was wir wollen." Derzeit gibt es zwei Optionen für die Hartenholmer. Entweder schließen sie sich dem Verband von Lentföhrden und Schmalfeld an, oder sie kooperieren mit Struvenhütten. In der Nachbargemeinde besuchen etwa 70 Kinder die Grundschule.

Auch in Struvenhütten werden deshalb Überlegungen angestellt. Bürgermeister Klaus Mehrens (CDU) sieht viele Möglichkeiten. Ob es nun auf eine Kooperation mit Wakendorf II hinausläuft - auch hier werden gerade einmal 82 Schüler unterrichtet - oder ob die Schule wie schon die Kisdorfer und Sievershüttener Einrichtungen unter die Trägerschaft des Amtes kommt. "Wir werden gemeinsam mit der Stadt Kaltenkirchen und den anderen Gemeinden eine Lösung suchen", so Mehrens. Da Hartenholm ebenfalls Mitglied im Schulverband Kaltenkirchen ist, gebe es auch hier Möglichkeiten. Ob es aber den Schulverband, der Träger der Hauptschule am Lakweg ist, noch länger geben wird, ist hingegen ungewiss. Schließlich hat sich Kaltenkirchen noch nicht entschieden, welche Schulformen - Gemeinschafts- oder Regionalschule - die Stadt neben dem Gymnasium anbieten will.

In den Kaltenkirchener Umlandgemeinden, meist von der CDU geführt, scheint die Präferenz klar. Auch wenn es noch kaum jemand offen ausspricht, wünschen sich die meisten neben dem Gymnasium eine Regionalschule. Torsten Ridder, Verwaltungsleiter des Amtes Kaltenkirchen-Land, stellt aber fest, dass das Amt nach dem Schulgesetz keine weiterführende Schule anbieten muss. Dennoch könnte es sinnvoll sein, im Verbund zu bleiben, so Ridder. Schließlich zahlen die Gemeinden künftig an Schulen unter fremden Träger nicht nur den schon bislang üblichen Schulkostenbeitrag von 700 Euro im Jahr pro Schüler, sondern auch noch eine Investitionskostenpauschale von zunächst 125 und ab 2012 dann 250 Euro. "Das belastet besonders die kleinen Gemeinden im Land", empört sich Ridder. Gemeinden wie Struvenhütten tun schon ob der aufgehobenen Schulbezirke und der künftigen freien Schulwahl gut daran, ihre Einrichtungen attraktiv zu halten. Und das scheint zu klappen. Schließlich berichtet Bürgermeister Mehrens von einigen Anmeldungen von außerhalb. So wird die Schule wohl betehen bleiben, wenn auch nicht mehr eigenständig.

 


Bundestagsabgeordneter besuchte die Waldburg                                                            (es)      UMSCHAU 7. März 2007

Um das nächste Projekt der Großen Koalition in Berlin ging es beim Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann im Alten- und Pflegeheim „Zur Waldburg": Die Reform der Pflegeversicherung.
Dazu Gero Storjohann: „Ich bin heute auf Einladung des Geschäftsführers Andreas Schulz in die "Waldburg" gekommen, um mir ein Bild von den Rahmenbedingungen der Pflege älterer Menschen zu machen. Angesichts der vor uns stehenden Pflegeversicherungsreform ist es mir wichtig, auch die Probleme eines privaten Alten- und Pflegeheims vor Ort kennen zu lernen."
Trotz Erfolge in der Pflegeversicherung sei eine Reform der Pflegeversicherung notwendig. Handlungsbedarf bestehe bei Leistungen für Demenzkranke, der Anpassung der Sachleistungen und der finanziellen Ausstattung der Pflegeversicherung.
Gero Storjohann führte ein Gespräch mit Adolf Popall vom Landesverband Schleswig- Holstein der Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V., dem das Haus „Zur Waldburg" angehört, sowie mit dem Heimfürsprecher Ulrich Scheuemann. Adolf Popell nutzte die Gelegenheit auf die bpa - Kampagne „Pflegereform ja, Altersarmut nein" hinzuweisen. Er warnte vor der Umsetzung von Überlegungen, die Sachleistungen für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner zu kürzen: „ Um ambulante und stationäre Versorgung unser pflegebedürftigen Menschen auf Dauer finanziell sicherstellen zu können, kommt jeder Einzelne in unserer Gesellschaft an einer Mehrbelastung nicht vorbei!"
Storjohann dazu: „Die Gespräche haben gezeigt, dass wir angesichts der demographischen Entwicklung in der Altenpflege vor Problemen stehen. Mit dem jetzigen System wird die Beitragsbelastung in der Pflegeversicherung für künftige Beitragszahler unverhältnismäßig groß. Wir müssen deshalb über die Einführung kapitalgedeckter Elemente in der Pflegeversicherung diskutieren, mit denen sich ein Kapitalstock bilden lässt, welcher als eine Art Demographiereserve dient und zukünftige Belastungen der Pflegeversicherung heute schon berücksichtigt."

 

Februar

 

Mountainbike - Ausfahrt ( Für Jedermann ab 16 Jahren )

Jeden ersten Samstag im Monat ( Treffpunkt 09:00 h bei PMS bikes ) findet eine Mountainbiketour statt. Es wird ein normales Tempo gefahren, kein Rennen! ! !! Man wird danach schon kaputt, aber nicht tot sein. Die Touren werden eine Länge von ca. 50 - 70 Km haben und dauern den ganzen Tag, daher ist eine Rucksackverpflegung von Vorteil! Außerdem besteht eine Helmpflicht! Geplant sind Touren u.a. :
- Buchholz i.d.N.
- Plöner Seen
- Wilseder Berg
- Harburger Berge
- Kattendorfer Hügel
- Bad Bramstedt und Umgebung
ACHTUNG : evtl. müssen Fahrgemeinschaften gebildet werden
TEL : 04192 - 5276


Vorsitzende Gudrun Radloff hört auf                                                                                                        SZ 15.2 - hjp

Dem TSV Lentföhrden droht ein Führungsproblem. Gudrun Radloff, seit sechs Jahren Vorsitzende des Sportvereins, und Kassenwart Dirk Obrikat werden sich während der Jahreshauptversammlung am Freitag, 30. März, nicht zur Wiederwahl stellen. Der Klub ist auf der Suche nach Funktionären, die über organisatorisches Talent verfügen und bereit sind, die arbeitsintensiven Aufgaben zu übernehmen. „Wir hoffen, schnell geeignete Kandidaten zu finden, die sich an die Spitze unseres 560 Mitglieder großen Vereins stellen", erklärte Gudrun Radloff, die unter Telefon 04192/5620 zu erreichen ist.
Dazu sucht der TSV Lentföhrden einen Übungsleiter für die 4- bis 6-jährigen G-Junioren. Die Fußball-Minis üben einmal in der Woche. Wer Interesse hat, die kleinen Kicker auszubilden, kann sich ebenfalls bei Gudrun Radloff melden.


Bad Bramstedter bekommen die Maut auf der B 4 zu spüren                                                                        KN 7.2

Bad Bramstedt – Seit Januar kassiert der Bund auf der B4 zwischen Bad Bramstedt und der Hamburger Stadtgrenze Lkw-Maut. Anwohner, die sich weniger Lärm und Gestank erhoffen, registrieren schon jetzt, dass die Zwangsabgabe Laster vor ihrer Tür ausbremst und auf die Autobahn bringt.
Der Kreis Segeberg ist noch skeptisch. Die regionale Wirtschaft fühlt sich bestraft. 172 Lastwagen täglich mehr als vor Einführung der Lkw-Maut auf den Autobahnen 2005: Mit dem Ergebnis von Verkehrszählungen auf der B4, Nord-Süd-Achse der Kreise Segeberg und Pinneberg parallel zur A7, erwirkte Schleswig-Holsteins Verkehrsministerium die Abgabepflicht auf der B4 beim Bund. Dass es sich bei der wachsenden Zahl von Brummis überwiegend um Mautflüchtlinge handelt, schien klar.
Die Bürgermeister der Städte Bad Bramstedt, Quickborn und der Gemeinde Lentföhrden sehen das bestätigt. "Seit Jahresbeginn schieben sich erheblich weniger Laster durch unseren Ort", sagt Kurt Sander, Verwaltungschef der 2300-Einwohner-Gemeinde. "Wir haben eindeutig die Folgen der Mautpflicht auf der A7 ausgebadet." Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl stellt fest, dass sich keiner mehr in der 20300-Einwohner-Stadt über Lkw-Zuwachs beschwert. Vor dem 1. Januar 2007 sei das anders gewesen.....
 

Mit Jugendwehr auf dem richtigen Weg                                                                                                            isa SZ

Jugendwart Ronald Djukic (hinten von links) und Wehrführer Hans Möller stellten Luca Staal (vorne von links) und Robin Ludwig als neue Anwärter vor und nahmen Pascal Djukic und Jovanna Izerny in die Jugendwehr Lentföhrden auf.

In der 2005 gegründeten Jugendwehr Lentföhrden lernen zurzeit 22 Jungen und fünf Mädchen die Grundregeln der Brandbekämpfung. „Damit sind wir auf dem richtigen Weg. Allmählich bilden sich die notwendigen Strukturen", befand Lentföhrdens Wehrführer Hans Möller auf der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr zufrieden. Deshalb habe man auch keine Nachwuchssorgen mehr.
Das vergangene Jahr verlief für die Jugendwehr ereignisreich. Die Truppe um Jugendwart Ronald Djukic engagierte sich unter anderem bei der Lentföhrdener Tannenbaumaktion, bewies bei einer Schnelligkeitsübung ihre Einsatzbereitschaft, startete einen Luftballonweitflug und half im Herbst bei der Ausrichtung des Laternenumzuges. Darüber hinaus wurden einige Ausflüge unternommen, zum Beispiel in den Hansapark und - auf Einladung von Amtswehrführer Henry Domeyer - ins „Arriba" - Schwimmbad in Norderstedt.
 

Die Arbeit mit euch hat viel Spaß gebracht. Wir haben an schönen Veranstaltungen teilgenommen. Ich glaube, dass wir im Großen und Ganzen gut davor sind", meinte Ronald Djukic. Vor allem über den Jugendausschuss äußerte er sich lobend: „Ihr habt einen guten Job gemacht."
Von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Jugendwehr ist nach Meinung des Jugendwarts die Unterstützung durch die Verantwortlichen des Dorfes. „Wir können sagen, dass die Gemeinde voll hinter uns steht. Bisher hat sie keine Kosten und Mühen gescheut, um uns zu helfen."
2006 traten zwei Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr aus. Dafür stellten sich auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung Jovanna Izerny (11) und Luca Staal (11) als neue Anwärter vor. Beide wurden einstimmig zur Probe aufgenommen. Pascal Djukic (10) und Robin Ludwig (10) haben ihr Anwärterjahr bereits erfolgreich absolviert. Sie wurden von Hans Möller per Handschlag zu neuen Mitgliedern der Jugendwehr ernannt.
Auf der Jahreshauptversammlung waren gleich mehrere Posten neu zu vergeben. Pascal Heckel (14) übernimmt künftig die Aufgaben des Jugendgruppenleiters. Er setzte sich bei der Wahl gegen Helge Hackbarth (15), den bisherigen Amtsinhaber, durch. Helge wurde später zum Kassenwart bestimmt. Zu Jugendgruppenführern wählten die Jugendlichen Marvin Krickau (13, Gruppe 1) und Ole Miersen (14, Gruppe 2). Schriftwart bleibt Christoph Möller (14).

Januar

 

Bürgerbrief von BM Kurt Sander                                                                                                                     23.1

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
das Jahr 2007 ist noch sehr jung, erlauben Sie mir deshalb, Ihnen ein gutes und vor allen Dingen ein gesundes Jahr 2007 zu wünschen. Möge alles, was Sie sich vorgenommen haben, in Erfüllung gehen.
Ich möchte feststellen, dass sich die Gemeinde Lentföhrden auch im Jahre 2006 gut entwickelt hat. Unsere Finanzen sind geordnet; den Finanzhaushalt haben wir wieder planmäßig gestalten können. Mit dem Ziel der Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in der Gemeinde haben wir unsere Planungen und Projekte zielgerichtet fortgesetzt.
Mein konkreter Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die für die Gemeinde tätig sind, sich für uns alle einsetzen und vielfach weit mehr tun als ihre Pflicht. Mit meinem Dank verbinde ich die Hoffnung auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Jahre 2007.
Der Veranstaltungskalender der örtlichen Vereine und Verbände für 2007 wurde zwischenzeitlich erstellt und wird Ihnen mit diesem Bürgerbrief zugestellt.
Auf zwei Veranstaltungen, die schon in Kürze stattfinden werden, möchte ich besonders hinweisen:
Am Mittwoch, 21. Februar 2007, um 19.30 Uhr im Kultur- und Jugendzentrum soll das erste Bürgertreffen in Sachen schnelles DSL für alle Lentföhrdener stattfinden. Auskünfte darüber geben:
Hans Möller Tel. 04192/6319
Karsten Pohlmann Tel. 04192/899300
Ron Vollriehe Tel. 04192/8910455
Norbert Dähling Tel. 04192/85676
Selbstverständlich können Sie auch mich unter 04192/4946 anrufen.
Am 25. Februar 2007 ab 10.00 Uhr finden in der Sporthalle in Hartenholm wieder die Fußballspiele der E- und F-Jugend um den Amtspokal statt. Ich bitte um rege Beteiligung.
Tragen Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, durch Ihre Beteiligung an den zahlreichen Veranstaltungen dazu bei, dass diese ein Erfolg werden. So erhalten alle ehrenamtlich Tätigen eine Bestätigung und die nötige Anerkennung als Lohn für den geleisteten Einsatz.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Bürgermeister


13 Mal im Einsatz                                                                                                                                            isa SZ

2006 mussten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Lentföhrden 13 Mal ausrücken. In sechs Fällen waren Feuer die Ursache. Eines davon war ein Groß­brand. Viermal musste technische Hilfe geleistet werden. Darüber hinaus halfen die Blauröcke bei einem Pkw-Unfall sowie bei der Suche nach zwei vermissten Personen.
Auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden Torsten Bajorat, Owe Thormählen und Carsten Gripp als Atemschutzgerätewart und stellvertretende Gruppenführer bestätigt. Ron Vollriehe wurde Funkwart, weil Joachim Kratzke aus beruflichen Gründen von diesem Posten zurücktreten musste.
Da Klaus-Peter Böhlke in die Ehrenabteilung verabschiedet wurde, hatte die Wehr auch einen neuen Sicherheitsbeauftragten zu wählen: Heiko Nawarra tritt die Nachfolge an. Ferner wurden Bernd Heeren (Gerätewart), Michael Ludwig
(Gruppenführer), Rolf Pohlmann, Hans-Jürgen Groth sowie Heiko Nawarra (Festausschuss) gewählt.
Geehrt wurden Volker Böge, Bernd Heeren, Volker Göttsch, Rolf Pohlmann, Jürgen Ahrens und Reimer Kruse für langjährige Zugehörigkeit. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande -für 25-jährigen Einsatz- wurde an Ferdinand Polenz verliehen.
Befördert wurden: Corinna Kratzke, Patrick Matzat, Heiko Nawarra und Ron Vollriehe (Oberwehrfrau beziehungsweise Oberfeuerwehrmännern), Petra Tobien (Hauptfeuerwehrfrau), Ronald Djukic, Michael Ludwig und Jan Schroedter (Löschmeister) und Georg Schättiger (Oberbrandmeister).
Nach erfolgreicher Absolvierung seines Anwärterjahres wurde Matthias Grünberg einstimmig in die Wehr übernommen. Stefanie Bartsch wurde als Anwärterin aufgenommen
Der Feuerwehr Lentföhrden gehören 45 Aktive, 14 Ehrenmitglieder sowie 219 Förderer an.


Sportplatz in Lentföhrden wird 2008 erweitert                                                                                             ach SZ 4.1

Die Mitglieder des TSV Lentföhrden dürfen sich freuen, denn die Gemeinde wird das Sportplatzgelände erweitern.
2006 wurde ein rund 1,5 Hektar großes Gelände gekauft, das im Süden an den bestehenden Sportplatz grenzt. Dort soll bis 2008 ein Trainings-Fußballfeld entstehen. Rund 25000 Euro sind dafür im Haushalt dieses Jahres eingestellt - unter anderem für Baugenehmigung, Planung, Änderung des Flächennutzungsplanes und erste Bauarbeiten. Weitere 20000 Euro stehen im Jahr 2008 für die Restarbeiten bereit.
Die größte Investitionssumme im diesjährigen Gemeindeetat, etwa 104000 Euro, wird in diverse Sanierungen an Straßen und Wirtschaftswegen im Ort gesteckt.
Mit etwa 42000 Euro beteiligen sich die Lentföhrdener an der Sanierung der Heizungsanlage im Schulzentrum am Lakweg in Kaltenkirchen, das auch von zahlreichen Lentföhrdener Schülern besucht wird.
„Sämtliche Projekte können aus wir aus Eigenmitteln finanzieren", freut sich Bürgermeister Kurt Sander. Dennoch verfügt die Kommune am Jahresende noch über ausreichend Rücklagen: voraussichtlich rund 785000 Euro.
Der Gesamthaushalt in der rund 2300 Einwohner zählenden Gemeinde umfasst 2,77 Millionen Euro - 2,24 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt, aus dem die laufenden Ausgaben bestritten werden, und 528000 Euro im Vermögenshaushalt, der die Investitionen beinhaltet.
Einnehmen wird die Kommune rund 580000 Euro aus der Einkommenssteuer. 407000 Euro werden aus Schlüsselzuweisungen erwartet. Aus der Gewerbesteuer sollen 184000 Euro, aus der Grundsteuer A 16000 Euro und aus der Grundsteuer B 161000 Euro fließen.
Abgeführt werden müssen rund 503000 Euro an den Kreis Segeberg. Das Amt Kaltenkirchen-Land erhält für seine Dienste 265000 Euro. 44000 Euro beträgt der abzuführende Anteil an der Gewerbesteuer.
Der Unterhalt der gemeindeeigenen Grundschule, die Schulumlage an den Schulverband Kaltenkirchen sowie die Beiträge für weiterführende Schulen und den Schülertransport schlagen mit etwa 331000 Euro zu Buche. Die Betreuung der kleinen Lentföhrdener im Kindergarten lässt sich die Kommune rund 193000 Euro kosten.
Die Steuern in der Gemeinde bleiben in diesem Jahr unverändert. Die Lentföhrdener haben langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 250000 Euro - das entspricht statistisch einer Pro-Kopf-Verschuldung von 109 Euro.