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Tolle Stimmung beim MatjesessenGroße Beliebtheit erfreut sich das traditionelle Matjesessen des SPD Ortsvereins. Diesmal konnte die Vorsitzende Wilma Schöning wieder junge und alte Freunde des leckeren Fisches begrüßen, die mit fünf verschiedenen Soßen Pellkartoffeln und Schwarzbrot gereicht wurde.Nach dem "Verteiler" wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. An der Sektbar ließen sich neue Kontakte knüpfen oder alte wieder auffrischen. Alle Teilnehmer waren sich einig: Dieses Fest war ein voller Erfolg. Nur schade, daß es ein Jahr dauern wird, bis man den Matjes wieder "schwimmen" lassen kann. Freiwillige Feuerwehr lud zum LaternenumzugUnzählige Laternen leuchteten in der Dunkelheit. Die Freiwillige Feuerwehr Lentföhrden hatte zum Laternenumzug für die Lütten eingeladen. Bei Anbruch der Dunkelheit hatten sich alle auf dem Parkplatz vor dem Jugend- und Kulturzentrum versammelt, um durch's Dorf zu ziehen und Lieder zu singen. Die Feuerwehrkameraden leuchteten mit ihren brennenden Fackeln vorweg, die Hartenholmer Feuerwehrkapelle spielte und gut 200 Kinder, Eltern und Großeltern marschierten gemeinsam mit ihnen zum Mönkloher Weg, wo ein Lagerfeuer auf den Umzug wartete. Bei gemütlichem Beisammensein mit Grillwurst und Getränken klang der Abend dann aus, der schon früh morgens mit einem Schulfest begonnen hatte. Ein familienfreundliches Dorf Lentföhrden,
das ruhige und beschauliche Bauerndorf von einst, entwickelt sich immer
mehr zu einer fortschrittlichen familienfreundlichen Gemeinde. Von den
43 ländwirtschaftlichen Betrieben, die einst das Bild des Dorfes prägten,
werden heute nur noch zehn produktiv bewirtschaftet. Die freigewordenen
Acker- und Weidenflächen konnten bislang von den verbliebenen Hofstellen
übernommen werden, die sich damit vergrößerten und wirtschaftlicher produzieren
können. Jugend soll mitbestimmenDer Verein "Kontra Langeweile" will sich ab Herbst wieder verstärkt der Kinder- und Jugendarbeit widmen. Marion Homfeldt, die Vorsitzende des Vereins berichtete, daß der Jugendtreff zur Zeit etwas ins Hintertreffen geraten sei. Um eine sinnvolle und dauerhafte Wiederbelebung zu bewirken, sucht der Verein einen Pädagogischen Betreuer oder eine Betreuerin, der oder die ein- bis zweimal in der Woche im Kulturzentrum der Gemeinde eine Jugendfreizeit leitet.Der Treff muß einfach attraktiver gestaltet werden. Nur so können wir das Interesse der jungen Menschen für eine gemeinsame Freizeitgestaltung neu wecken,` erklärte die Vorsitzende. Aus diesem Grunde wurde jetzt ein Jugendausschuß gegründet, der sich mit den Wünschen und Vorstellungen der Jugendlichen auseinandersetzt und diese als Gedankenanstoß in die Neuplanung des Treffs mit einbringen will. Inzwischen existieren drei Gruppen mit 30 Müttern. Viele der jungen Frauen nutzen den Nebeneffekt, bei dieser Gelegenheit Kontakte zu anderen Müttern zu knüpfen und sich somit in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. Zu den großen Veranstaltungen des Vereines gehören das Drachenfest, das in diesem Jahr am 20. September auf der Koppel an der Heidmoorer Straße stattfindet und der alljährlich durchgeführte Weihnachtsmarkt am 29. November. Für das Herbst- und Weihnachtsbasteln, das schon bald wieder beginnen soll, werden noch erwachsene Helfer gesucht (Tel. 04192 / 3936), die den Kindern ab Schulalter bei ihren Handarbeits- und Bastelarbeiten behilflich sind. Badeanstalt mit FamilienanschlussLentföhrden gehört zu den wenigen Gemeinden im Kreis Segeberg, die über ein eigenes Freibad verfügen. Zwischen dem Sportplatz und der Tennisanlage befindet sich die 1969 erbaute Badeanstalt, die an schönen Sommertagen von bis zu 200 Badegästen besucht wird. Hier gibt es keine extravaganten Superrutschen oder Exotikzauber, dafür aber viel natürliches Grün rundherum, ausreichend große Schwimm- und Planschbecken und einen sehr sauberen und gepflegten Sanitärbereich.In dem gut sortierten Kiosk können sich die Besucher mit erfrischenden Getränken, Süßigkeiten und frisch zubereiteten Pommesfrites versorgen. Katrin Gurr, die seit 6 Jahren als Hausmeisterin bei der Gemeinde angestellt ist, leitet in den Sommermonaten den Bade- und Kioskbetrieb. Mit einer Engelsgeduld erfüllt sie selbst die ausgefallenen Wünsche ihrer zumeist jugendlichen Badegäste und hört sich dann noch interessiert ihre Geschichten an. Nicht nur sie allein wird von den Kindern umschwärmt und geliebt. Auch Ehemann Andre, der in seiner Freizeit die Badeaufsicht und kleinere Reparaturen übernimmt, wird von jung und alt geschätzt. Das Paar kam 1991 von Stralsund nach Lentföhrden, wo sie nach eigener Aussage - gleich sehr freundlich aufgenommen wurden. Während Andre Gurr hauptberuflich als Anlagenschlosser in Ellerau tätig ist, er hielt seine Frau eine Fest-Anstellung bei der Gemeinde, wo sie für die Bereiche Schule, Sportanlagen und Freibad zuständig ist. Bürgermeister Holger Pohlmann schätzt die Zuverlässigkeit des Paares. "Für mich sind sie die Richtigen an diesem Platz". Gemeindevertretung Lentföhrden: Grenzänderungen Ab 1. Januar 1998 wird die
Bundesautobahn die Grenze zwischen den Gemeinden Lentföhrden und Schmalfeld
sein. Rund 20 Einwohner im Bereich Wierenkamp bekommen damit ihren Wunsch erfüllt,
die gerne in die Gemeinde Schmalfeld umgemeindet werden möchten. Einen
entsprechenden Beschluß zum Grenzänderungsverfahren fassten die
Gemeindevertreter Lentföhrdens in der jüngsten Sitzung einstimmig. Wilma Schöning ist neue SPD-Chefin Wilma Schöning löst den bisherigen
Vorsitzenden der Lentföhrdener Sozialdemokraten, Jürgen Lorenz, ab. Auf der
diesjährigen Mitgliederversammlung erhielt die 43jährige Sozialdemokraten das
einstimmige Votum ihrer Genossen und Genossinnen. Seit gut zehn Jahren ist sie
SPD-Mitglied und seit sieben Jahren Gemeindevertreterin. Dirk Tölle neuer Chef des TSV LentföhrdenNach 10 Jahren gab Klaus Peter Böhlke sein Amt abDer TSV Lentföhrden hat einen neuen Chef' Die Mitglieder wählten einstimmig den 31jährigen Bankkaufmann Dirk Tölle zum Vorsitzenden. Dirk Tölle löst Klaus Peter Böhlke ab, der bereits vor einem Jahr seinen Verzicht auf eine weitere Amtsperiode angekündigt hatte. Böhlke hatte zehn Jahre lang an der Spitze des TSV Lentföhrden gestanden. Der neue TSV-Vorsitzende ist ein gebürtiger Lentföhrdener und von Kindesbeinen an Mitglied des Sportvereins. Heute ist Tölle aktiv in der erfolgreichen I. Herrenmannschaft der Handballsparte, die nach dem Gewinn der Kreismeisterschaft den Bezirksklassenaufstieg anstrebt. Tölle war Böhlkes Wunschkandidat für die Nachfolge gewesen. Böhlke nannte Zeitprobleme als Grund für den Verzicht. Außerdem habe er seine alte Passion fürs Segeln wieder entdeckt. Ulrich Krause, der stellvertretende TSV-Vorsitzender, dankte Böhlke für dessen langjährigen Einsatz. Als Vorsitzender habe er engagiert und umsichtig zum Wohle des Vereins gewirkt. Böhlkes Arbeit sei durch Sachkompetenz und die Fähigkeit, Aufgaben zu delegieren, gekennzeichnet gewesen. Krause überreichte dem scheidenden Vorsitzenden den Ehrenteller des TSV Lentföhrden und zwei Eintrittskarten für das "Phantom der Oper". Von Bürgermeister Holger Pohlmann nahm Böhlke zwei Ehrengläser mit dem Wappen der Gemeinde Lentföhrden entgegen. Einstimmig wieder gewählt wurde Kassenwart Hans-Peter Kramer. Der Kassenwart hatte die Mitglieder zuvor auf die dünner gewordene Finanzdecke aufmerksam gemacht (unter anderem hatte der Kreis Segeberg die Übungsleiterzuschüsse für Erwachsenengruppen gekürzt). Ohne eine Beitragserhöhung, führte Kramer aus, würde eine Deckungslücke von 7000 Mark klaffen. Wie Böhlke der Versammlung erläuterte, seien die Beiträge über mehrere Jahre konstant geblieben. Einstimmig billigte die Versammlung eine Erhöhung der Beiträge, so daß Familien anstelle - von 15 Mark künftig 18 Mark monatlich zahlen müssen. Erwachsene entrichten 12 Mark (bisher 10 Mark), Jugendliche 7 Mark (5 Mark) und Kinder sechs Mark (5 Mark) Vereinsbeitrag. Mit einer Urkunde zeichnete Böhlke für 50jährige Mitgliedschaft Erwin Pohlmann aus. Außerdem ernannte die Versammlung Pohlmann zum Ehrenmitglied. Angelika Kaupe erhielt die silberne Ehrennadel des Vereins für 25 jährige Mitgliedschaft. Wegen ihrer Leistungen im Handball bestimmten die Mitglieder Anja Lewerenz zur Sportlerin des Jahres 1996. Sie nahm den von Arnold Timermann gestifteten Wanderpokal entgegen. Totes Baby im Altpapier - Leiche war in Kopfkissenbezug eingewickelt Eineinhalb Wochen
nach dem schrecklichen Fund eines toten Babys im Nützener Recycling-Zentrum
(RZN) liegen der Kriminalpolizei wichtige neue Erkenntnisse vor: "Die
Ermittlungen haben ergeben, daß das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit
in einem in Lentföhrden aufgestellten Mehrkammer-Container nach Nützen
gelangte", teilte ein Kriposprecher gestern der Segeberger Zeitung
mit. Theaterspaß beim FeuerwehrballDie Laienspielgruppe Lentföhrden wird auch beim diesjährigen Feuerwehrball am Sonnabend, 1. März, mit einem plattdeutschen Schwank für Spaß sorgen. Gespielt wird der Einakter "Frollein Schwiegerdochter" auf der Bühne zu sehen sind: Georg Schättiger, Hinrich Harder, Torsten Bajorat, Maren Ring, Hans Möller, Gudrun Lenz, Jens Rickert und Susanne Möller. Seit Gründung der Laienspielgruppe vor 12 Jahren wurden nahezu vierzig Aufführungen auf die Bretter gebracht. Anfangs wurden zumeist nur Sketche einstudiert, inzwischen überwiegen aber längere Stücke. Gespielt wird ohne Souffleur. Es muß nicht alles so perfekt sein", meinte Gründungsmitglied Klaus-Peter Böhlke. Wichtiger sei, daß die Theaterstücke von Darstellern aus der Gemeinde aufgeführt werden und den Zuschauern gefallen. Beides war bisher stets der Fall. Der Feuerwehrball beginnt um 20 Uhr im Tannenhof; an der Abendkasse sind noch Karten erhältlich. "Frollein Schwiegerdochte" ist außerdem am Freitag, 14. März, ab 19.39 Uhr Jugend- und Kulturzentrum zu sehen. Feuerwehr Lentföhrden 1996 war ein ruhiges JahrEin gutes Jahr
1996 konnte Wehrführer Heinrich Freyer für die Feuerwehr vermelden, denn ein
gutes Jahr, ist immer auch ein ruhiges Jahr. Der Jahresbericht während der
Jahreshauptversammlung umfasste für die vergangenen zwölf Monate nur sechzehn
Einsätze, wobei neun kleinere Brände zu bekämpfen
waren. Bei Verkehrsunfällen, zu denen die Wehrmänner gerufen wurden, waren
allerdings zwei Tote und sieben Verletzte zu beklagen. Die übrigen Einsätze
bestanden aus technischen Hilfeleitungen wie Bäume von der Straße räumen oder
Ölspuren beseitigen. |