Haus Waldburg – Gut Waldburg
von Uwe Looft, Hans Mißfeldt
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Kurzbeschreibung der Broschüre:
Die Geschichte der Waldburg beginnt
1903 mit einem Großfeuer in Dorf.
Als direkte Folge der Katastrophe verkaufte Bauer Wessel Land. Makler Petersen
aus Alveslohe führte die Auktion durch und erwarb für sich das
Waldburg-Grundstück.
Die Villa wurde 1910 mit Baumaterial aus Hamburg gebaut.
Makler Petersen ging um 1912 in Konkurs. 1921 übernahm ein Textilhändler aus Hamburg
die Villa. Ebenfalls Konkurs. Die nächsten zwei Eigentümer blieben unbekannt, im
Jahr 1923 ging es rasant weiter. Bankdirektor Gutschke aus Hamburg kaufte die
Villa und begründete den Landwirtschaftsteil. Wirtschaftsgebäude wurden
errichtet, auch ein Waldgrundstück erworben. 1934 wurde der Agrarteil an
Bernhard Kruse verkauft. Die Villa ging 1936 in den Besitz von Hugo Erdmann
über. Die kinderreiche Familie kam aus Britisch-Tanganyika.
1940 wurde wieder verkauft, diesmal an den Heilpraktiker Staack. Dessen Ehefrau
war Jüdin und das machte in der NS-Zeit Probleme.
Nach dem Tod der Eheleute Staack übernahm Tochter Helga 1961 die Villa und
verkaufte wenig später an Gerd Eschwe. Ab jetzt ist die Villa bis heute Alten-
und Pflegeheim.
Es erfolgten zahlreiche Um- und Anbauten.
Heute wird der Betrieb von der Familie Schulz geführt.
( Diese 1. Broschüre ist Teil der
offiziellen Chronik von Lentföhrden )
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