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Lentföhrden 1929 - 1945 (Auszüge) 1929 1929 wurde auf Antrag der Behörden dem Landrat
Graf von Rantzau von den örtlichen Landjägereien ein verfassungsfeindliches und
staatsgefährdendes Treiben gemeldet von einigen Organisationen gemeldet. Der
"Stahlhelm" hatte zu dieser Zeit in Lentföhrden schon 43 Mitglieder. Ihr Führer
war Landmann Heinrich Pohlmann. Auf einem Werbeabend in Lentföhrden mit übervollem Haus warb die Führerin Frl. Köhn für die Ziele des Bundes für deutsche Mädchen (BDM). Die ersten Gruppen der NS-Frauenschaft entstanden in Schmalfeld und in Lentföhrden in der ersten Hälfte des Jahres 1932. 1930 1930 wurden in der Region die ersten NSDAP Ortsgruppen gegründet. 1932 wurden in Lentföhrden 70 Mitglieder ermittelt. Ihr Führer war Landwirt Gustav Pohlmann. Auch die SA formierte sich im Dorf. In der Einheit SA 29 Bad-Bramstedt waren 10 Aktive aus Lentföhrden. 1932 Nach der Reichstagswahl im Juli 1932 wurde das Uniformverbot für die Parteien aufgehoben. Am 8. August 1932 meldete Oberlandjäger Hansen vom Landjägerposten (Polizeiposten) Lentföhrden, dass die SA in Weddelbrook Nachtposten im Dorfe aufgestellte. Wilhelm Ott aus Weddelbrook begründete dieses mit "sportlichem Interesse". Er gab weiter an: "Die Posten hätten keine besonderen Aufgaben wie z.B. Personen oder Fahrzeuge anzuhalten oder anders." Diese Angaben scheinen mehr wie fragwürdig, wen man an die militanten Übergriffe der SA in anderen Orten denkt. Bei der Reichstagswahl am
6.11.1932 stieg das Übergewicht der Rechtsparteien in Lentföhrden sogar auf 2/3
Prozent aller Parteien: 1933 1933 ist der Vorstand des Bauervereins Kreis Segeberg zurückgetreten. Der Aufbau einer NS-Standesorganisation „Kreisbauernschaft Segeberg“ wurde vorangetrieben. Der Kreisbauernführer bestimmte Wilhelm Schröder zum Ortsbauernführer. Bei den Reichstagswahlen am
5.3.1933 erhielten die Rechten dann in Lentföhrden die absolute Mehrheit:
[2] "Am 7. März wurde hier
bei der Schule das Banner der nationalen Erhebung, das Hakenkreuz,
gehißt. Der 8. März war aus Freude darüber, daß die nationale
Regierung das Reichsteuer jetzt in der Hand hatte, schulfrei. Und das
Schulhaus prangte im Schmuck der schwarzweißroten Flagge und des
Hakenkreuzes. Bei der Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12.11.1933 war nur noch die NSDAP auf der Liste. Für sie haben 94 % mit „JA“ gestimmt. Es gab in Lentföhrden 363 Wahlberechtigte. Bei dem Volksentscheid, indem es um den Austritt aus dem Völkerbund ging, entschieden sich 97 % dafür und 12 Wähler dagegen. 1934 Am 19.8.34 ging es in einer
Volksabstimmung darum, das Amt des Reichspräsidenten und des Reichskanzler zu
vereinigen und somit Hitler die alleinige Macht zu übertragen. Im Vorfeld der Errichtung des Flugstützpunkt Kaltenkirchen wurden flugtechnische Demonstrationen veranstaltet. Das erste derartige Ereignis war der Flugtag in Lentföhrden im März 1934. Auf einer großen Viehwiese an der Reichsstraße 4 landeten und starteten kleine Maschinen der Hamburger Luftverkehrsgesellschaft. Das Publikum war zum Mitflug eingeladen: je 5 Personen für eine halbe Stunde für 5 RM pro Person. Zu dieser einmaligen Sensation war eine „gewaltige Menschenmenge“ zusammengekommen. Auch die Kaltenkirchener SA-Reserve war dort angerückt. 1935 Im Juni 1935 vollzog sich in der Umgebung „ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung nationaler Lebensart“. Die Geburtsjahrgänge 1914 und 1915 aus den Gemeinden Kampen, Hüttbleck, Kaltenkirchen, Kattendorf, Lentföhrden, Nützen, Oersdorf, Schmalfeld und Winsen wurden am 26.6. zur Musterung in der Kaltenkirchener Schule aufgerufen. Am 15.10.35 wurden die „Nürnberger Gesetze“ beschlossen. Damit wurden den jüdischen Mitbürgern wichtige Rechte geraubt. Es hieß auch „das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Im Haus zur Waldburg wohnte eine Familie Staack. Frau Staack war jüdischer Herkunft. Der Mann wurde gedrängt, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Mehrmals saß er in Gestapohaft und wurde dort geschlagen. Während des Krieges drohte der Ehefrau mehrmals die Deportation. Es gelang nur mit Mühe, sie davor zu bewahren. Zum Bau des Militärflugplatzes Kaltenkirchen zwischen Moorkaten und Springhirsch leisteten auch Lentföhrdener Bauern über die Jahre Spanndienste gegen Bezahlung. Ebenso wurden zum Bau Kriegsgefangene eingesetzt, die in den dortigen Konzentrationslagern untergebracht wurden. Manche von ihnen wurden in kleinen Gruppen den umliegenden Bauern zur Verfügung gestellt. Da die Gefangenen sehr ausgezerrt waren wurde in aller Regel auch nur geringe Arbeitsleistungen erwartet und man gab ihnen einfache aber reichlich Kost. Die meisten Bauernfamilien begegneten diesen Gefangenen, besonders denen asiatischer Herkunft, mit Gefühlen aus Furcht und Geringschätzung, Hass und kreatürlichem Mitleid. Ausnahmen, wie der Bauer S. aus Lentföhrden, der seine Russen mit dem dicken Peitschenstiel schlug, wenn sie nicht mehr konnten, waren selten. 1940 [2]
"Um den Mangel an Arbeitskräften etwas zu heben, kamen hier am 17.8.30
Kriegsgefangene (Franzosen). Sie wohnten gemeinsam in einem am Bahnhof
errichteten Lager und wurden tagsüber bei den einzelnen Bauern zur
Arbeit eingesetzt. 1941 In den Gefangenenlager in Moorkaten gab es im Spätherbst 1941 das erste große Massensterben. So entstanden mehrer große Massengräber. Ein Lentföhrdener Bauer, Zeuge O. versicherte nachdrücklich, dass er mit seinem Pferdegespann Leichen an den Wald auf der westlichen Seite der R4, nördlich der Straßeneinmündung von Heidmoor, abgeladen habe. Zeuge B., Lentföhrden: "Gesund wurde hier keiner, Sie mussten schwer arbeiten und wurden totgehungert", Zeuge S., Lentföhrden: "Sie verschlangen rohe Rüben und Kartoffeln, bekamen Durchfall und wurden wieder arbeitsunfähig." Zeuge B., Lentföhrden: "Jeden Tag starben dort durchschnittlich 9-15 Russen. Die Leichen wurden abgefahren nach dem Flugplatz, immer mit demselben Flugzeug, wahrscheinlich vom Gut Alt-Springhirsch. Von den Massengräbern weiß er nichts. Er weis aber und hat es mit eigenen Augen gesehen, wie die Leichen einfach in Gruben geworfen wurden, die gerade ausgebaggert wurden zur Rohrverlegung und zu anderen Zwecken. Dann wurden sie zugeschüttet oder auch überbaut." Zeuge R., Lentföhrden: "Es hieß damals, dass ein Teil der vielen Toten vom Russenlager von den Gefangenen mit Schubkarren durch den Wald gefahren und am Ostrand der Jung´schen Tannen in große Löcher geworfen wurden." Da der Luftkrieg und die Verteidigung geübt werden musste, gab es in der ersten Jahreshälfte 1941 im Lentföhrdener Moor tagelang Gefechtsübungen. Jedes Mal wurden diese Unternehmungen in der Presse angekündigt und das ganze Gebiet sorgfältig abgesperrt. [1] Am Sonntag, dem 30.11.41,
mußte Bürgermeister Böge einen Flugzeugabsturz, vermutlich durch Flak, an den
Landrat in Bad Segeberg melden. Hier stürzte ungefähr um 23:00 eine englische
Halifax L9582 der
No. 35 Squadon RAF, aus südlicher Richtung
kommend, ca. 400 m
östlich des Lentföhrdener Bahnhofs ab und verbrannte. Die Besatzung konnte sich
mit dem Fallschirm retten und wurde bald darauf ergriffen ( Hamilton*, Lythgoe*,
Stapleford*, Connor*, Henderson*). Es fehlte nur der Heckschütze F/C Collins,
den man am nächsten Morgen tot in der Maschine fand. 1942 [2] "Im Frühjahr 42 wurde hier ein kleines Kriegsgefangenenlager eingerichtet. Zu dem Zweck wurde das in der Nähe der Walburg gelegene Stallgebäude wohnlich hergerichtet und mit Stacheldraht eingezäumt und dann mit etwa 30 gefangenen Polen besetzt. Sie mußten an dem am Bahnhof errichteten 5 großen Strohschuppen arbeiten und das Bahnhofsgelände erweiternd ebnen, neue Wege und neue Gleisanlagen machen. Im übrigen genießen sie als „Kriegsgefangene" recht viele Freiheiten, haben sich bei ihren „Heim" einen kleinen Garten und auch einen Sportplatz angelegt." 1943 Im Jahr1943 wurde es ernst. Hamburg wurde das Ziel verheerender Angriffe. Fortan gab es ständige Angriffe.
[2] "Nachdem die Stadt
Hamburg schon mehrere Terrorangriffe von der englischen Luftwaffe zu
erleiden hatte (am 27.7.42 Großangriff) wurde die Stadt in diesem
Jahre durch 4 Großangriffe in furchtbarster Weise heimgesucht. Der
erste Angriff geschah in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 43. Von
etwa 11 Uhr an hörte man in nicht aufhörender Weise das Brummen der
Flugzeuge, die alle südwärts auf Hamburg zuflogen. Bald setzte auch
das Schießen der Flak ein und man hörte das Detonieren der Bomben, und
kurz darauf sahen wir von hier den riesigen Feuerschein brennender
Stadtteile. 25.7.1943 Erna Zukowski berichtet, dass sie an diesem Sonntag mit ihrer Schwester Lore Böge auf Anweisung Stanniolstreifen einsammelte, als sie den Absturz eines Bombers bei Wierenkamp beobachtete. Die Schwester lief durch ein Kornfeld und sah dort einen Toten mit einem Fallschirm, der teilweise verbrannt war und der eine „blitzenden Ring“ trug. Örtliche Feuerwehrleute bedeckten dann die Leiche mit Sand. Der Ring soll später verschwunden gewesen sein. Um die Alliierten zu täuschen, wurde 1943 auf den Heidmoorer Moorweiden ein "Scheinflughafen" errichtet; und in diesem Zusammenhang erhielt dann auch Hasselbusch-Ortsteil Weddelbrook (das ehemalige Lager III) elektrisches Licht. Auf den Viehweiden wurden Flugzeuge aus Sperrholz errichtet. Es wurden "Scheinlandebahnen" durch zu beleuchtende Lampen abgesteckt, die nachts hell strahlten. 1944 [1] [4] Am 5.1.44 wurde ein amerikanischer Lockhead - Jäger nördlich von Lentföhrden bei Luftkämpfen abgeschossen. An diesem Tage hatte es die USAAF mit ihren schweren Bombern auf Industrieanlagen in Kiel abgesehen. Die zweimotorige P-38 taumelt plötzlich in der Mittagszeit durch die Wolkendecke und stürzte auf die Hauskoppel des Bauern Rickert. Das Flugzeug verfehlte nur knapp die Scheune des Bauern, schlug auf und fing sofort Feuer. Der alarmierte Bürgermeister informierte die zuständigen Stellen und die Lentföhrdener Feuerwehr, die sofort ausrückte, um den Brand zu löschen. Bei diesen Arbeiten entdeckte man, daß der tote Flugzeugführer noch angeschnallt in seiner Maschine saß. Er hatte einen Kopfschuss und selbst noch die Hand am Maschinengewehr. Sein Name war Oberleutnant H.J. Winter. Der 22-jährige wurde von seinem Flügelmann zuletzt im Raum Kiel gesehen, als mehrere Bf 109 die Amerikaner überraschten. Von seiner Einheit getrennt, war er offenbar einigen deutschen Jägern zum Opfer gefallen. Obwohl Bürgermeister Böge schnell handelte, traf das Bergungskommando des Flugplatzes Kaltenkirchen erst am nächsten Morgen in Lentföhrden ein. Während der sehr kalten Nacht mußte die Lentföhrdener Feuerwehr das Wrack mit dem toten Flugzeugführer bewachen. Als am Morgen die Luftwaffe 1. MKAA aus Springhirsch/Heidkaten eintraf, wurde Winter in einen Holzsarg verfrachtet und nach Kaltenkirchen gebracht. Die Reste der Maschine wurden erst Tage später abgefahren. Neben einigen Kleinteilen ließ man nur einen Handschuh des toten Piloten an der Absturzstelle zurück Es ging auch noch ein Bomber bei Förden - Barl nieder, ein Fallschirmspringer wurde bis nach Lentföhrden getrieben und hing in einem Apfelbaum nahe der B4. 2nd Lt H.J. Winter
war Angehöriger der 55th US Fighter Group und wurde
am 6.1.44 in Kaltenkirchen beerdigt. Die Gruppe III des Jagdgeschwader 7 unterhielt im Waldlager Heidkaten 12 Maschinen und technisches Personal. Der Gefechtsstand mit Funkzentrale hatte sich in der Lentföhrdener Schule niedergelassen. Zu den Tarneinrichtungen des Einsatzhafens gehörte auch der im Grootmoor südlich von Lentföhrden angelegte Scheinflugplatz, dessen Bezeichnung Boot BL 5 war. Er besaß Positionslampen und verschiedene Attrappen. Diese Scheinanlage hatte eine kleine Besatzung, die gegebenenfalls Leuchtfeuer bei englischen Nachteinflügen entzündete und einen Flugbetrieb vortäuschte. Die Anlage sollte vom eigentlichen Flugplatz Kaltenkirchen ablenken. Gemäß einer Anordnung des SS-
und Polizeiführers sollte in den letzten Kriegswochen im April, als sich die
baldige Annährung der englischen Streitkräfte abzeichnete, einige Häftlinge des
Gestapo-Gefängnis Fuhlsbüttel nach Kiel gebracht werden. Am 13.4.45 erreichte
der Marsch mit den „Kolafu-Häftlingen“ die Reichstrasse 4 bei Lentföhrden. Auch
während dieses Abschnitts wurden mehrere Häftlinge erschossen, weil sie nicht
mehr marschieren konnten. Ein „kleiner Russe" habe sich im Heu versteckt und
wurde ebenfalls „auf der Flucht“ erschossen.
[2] "Auch das Dorfbild
erfuhr eine Veränderung. Im Westteil des Dorfes wurde für eine
Nachrichteneinheit der Wehrmacht eine große Baracke aufgestellt und
mit „Landsern“ besetzt. Diese Soldaten stammten meist aus Süd - und
Mitteldeutschland und konnten sich mit unserer niederdeutschen Mundart
und noch dazu mit unserem windigen Klima hier zwischen Nord - und
Ostsee gar nicht recht vertraut machen. Aber dann gewonnen sie
allmählich mehr Fühlung mit den Dorfbewohnern, so daß manchen von
ihnen beim späteren Verlassen unserer Gegend, der Abschied schon
schwer geworden sein mag. 1945 25.4.1945 Um 10.15 Uhr fand im Raum Bad
Bramstedt der letzte Tieffliegerangriff statt. Acht britische Flugzeuge griffen
einen Möbelwagen zwischen Bad Bramstedt und Lentföhrden an, der in Flammen
aufging. Der Beifahrer wurde getötet, der Fahrer erhielt einen Fuß- und
Oberschenkeldurchschuss. Hamburg ergab sich am 4. Mai. Die letzten Truppenteile und Verbande sollten sich in der Linie Pinneberg – Elmshorn – Lutzhorn formatieren. Ein Teil der Division sollte über Quickborn bis Lentföhrden rücken und sich dort am Bahnhof melden um weiter Befehle abzuwarten. Die Truppe sollte sich auf einen hinhaltenden Widerstand an der Straßengabel nach Kaltenkirchen 500 m südlich von Lentföhrden einrichten... [2] "Der Mai brachte die Kapitulation des deutschen Heeres und damit auch die Besetzung unseres Dorfes durch englische Truppen. Mehrere Häuser des Dorfes und auch die Bahnhofswirtschaft mußten ganz geräumt werden. Sämtliche Schulen wurden geschlossen. Alle Waffen, Ferngläser und Photogeräte, sowie auch Fahrräder und Kraftfahrzeuge mußten abgeliefert werden. Ferngläser, Photogeräte und Fahrräder konnten, sofern sie nicht inzwischen verschwunden waren, bald wieder abgeholt werden. Unsere Chaussee bot während dieser Tage ein Bild furchtbarsten Elends. Die aufgelösten Einheiten des deutschen Heeres zogen einzeln und in kleinen Gruppen mit schwer bepackten Fahrrädern, Handkarren und Fuhrgeräten jeglicher Art südwärts ihrer Heimat zu. Eins der Klassenzimmer war dauernd mit Heimkehrern, die hier Unterkunft und Verpflegung suchten, belegt. Andere übernachteten auch bei den Bauern im Stroh, um am nächsten Morgen weiter ins Ungewisse zu wandern. Zu gleicher Zeit kamen aus dem Osten Flüchtlinge in großer Zahl, teils mit der Bahn oder mit Lastkraftwagen oder auch in größeren oder kleineren Trecks. Teils wurden sie hier auf Dauer einquartiert, und wenn das Dorf auch schon voll schien, so kommen doch immer mehr. Es mußte tüchtig zusammengerückt werden. Die Einwohnerzahl des Dorfes wuchs schnell auf das Doppelte. Unruhe über Unruhe. Am 19. Juli 45 kamen hier einige Engländer und Polen, um für etwa 60 polnische Offiziere Quartier zu machen. Innerhalb 3 Stunden mußten beide Schulklassen geräumt sein. Auch 2 in der 2. Lehrerwohnung einquartierte Familien mußten in dieser kurzen Zeit ein anderes Quartier bezogen haben. Die Schulbänke und - Tische wurden auf den Boden der Meierei untergestellt. Aber schon nach etwa 10 Tagen wurden die beiden Klassenräume sowie auch die Lehrerwohnung wieder frei, und die Polen wurden anderweitig im Dorf untergebracht." Quelle aus dem Büchern: "Verschleppt
zur Sklavenarbeit",
"Zwölf wieder gefundene Jahre" und "Das Scheitern der Demokratie in ländlichen
Raum"; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Hoch |